Mit 20.000 Mitarbeitern ist die Landes-Spitalsgesellschaft Kages das größte Unternehmen der Steiermark und ständig im Fokus öffentlicher (und politischer) Debatten. Seit 1. Oktober ist der 66-jährige Erich Schaflinger Vorstandsvorsitzender. Im Interview skizziert er seine Pläne – und erklärt, warum er auch gegenüber der Politik direkt bleiben wird.
„Krone“: In einer Pressekonferenz im Dezember 2024 haben Sie gesagt: „Ohne Reformen macht es in einem Jahr einen Klescher.“ Hat es diese in ausreichendem Maß gegeben?
Erich Schaflinger: Wir sind am Beginn der Reformen. Sie sind vielfach eingeleitet, etwa in Bad Radkersburg, aber es ist noch viel zu tun – alleine wegen der finanziellen Lage. Der LKH-Verbund Hochsteiermark ist ein gutes Beispiel, warum sie notwendig sind: Die Versorgung war gefährdet, es wurden dann Abteilungen verlegt sowie planbare und akute Eingriffe getrennt. Jetzt steht der Verbund zukunftsorientiert und gut da.
Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.
Hinweis in eigener Sache: Das krone.at-Forum präsentiert sich ab sofort in neuem Design! Wir freuen uns über konstruktives Feedback. Damit die Diskussionen in den Kommentarbereichen beim jeweiligen Thema bleiben, können Sie uns Rückmeldungen hier hinterlassen.
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.