Bei 20. Energiekonferenz der Kelag drehte sich alles um die laufende Transformation unserer Energieversorgung, aber auch die dafür notwendige Akzeptanz in der Bevölkerung.
Mit der Transformation unserer Energieproduktion und der dazugehörigen Infrastruktur sind Energieversorger wie die Kelag mit immer größeren Datenmengen konfrontiert. Daher ist es kein Wunder, dass sich Innovationen stärker im digitalen Raum abspielen.
„Wer heute in intelligente Netze, digitale Infrastruktur und Innovation investiert, schafft die Grundlage für eine sichere, leistbare und wettbewerbsfähige Energieversorgung von morgen“, erklärte Kelag-Vorstand Reinhard Draxler bei der eigenen Energiekonferenz. „Digitalisierung und Künstliche Intelligenz sind längst keine reinen Zukunftsthemen mehr.“ Sein Vorstandskollege Danny Güthlein betont: „Entscheidend ist, die dafür notwendigen Rahmenbedingungen zu schaffen, aber auch die Bevölkerung und Betriebe auf diesem Weg mitzunehmen.“
Herausfordende Transformation
Dass dies nicht immer einfach ist, zeigt die jüngere Kärntner Vergangenheit mit der Windkraftbefragung und die derzeitige Diskussion zur geplanten 380-kV-Leitung. Eine Herausforderung für die Politik.
„Die großen Herausforderungen unserer Zeit lassen sich nur mit Innovationskraft, Investitionen und einem klaren Bekenntnis zum Wirtschaftsstandort Kärnten bewältigen“, stellt VP-Landesrat Sebastian Schuschnig klar, während SP-Klubobmann Luca Burgstaller betont: „Die Energie- und Digitalisierungstransformation wird nur dann erfolgreich sein, wenn sie wirtschaftliche Chancen mit sozialer Verantwortung verbindet.“
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