









Bereits 3700 Menschen wurden bei MedAustron in Wiener Neustadt gegen Krebs behandelt. Am Freitag wurde das 10-jährige Bestehen in den Kasematten gefeiert.
Unter dem Motto „Zehn Jahre Zukunft. Zehn Jahre Hoffnung“ wurde das Jubiläum in den Kasematten Wiener Neustadt am Freitag groß gefeiert. Im Mittelpunkt standen dabei nicht Technik und Forschung, sondern jene Menschen, für die MedAustron geschaffen wurde: die Patienten.
Patienten berichten von ihren Erfahrungen
Silvia Einrieder und János Gal berichteten über ihre Erfahrung und ihre Heilung durch MedAustron. Und auch der ärztliche Direktor und Geschäftsführer Eugen Hug sowie Geschäftsführer Alfred Zens blickten auf die letzten zehn Jahre zurück. „Der erste Patient wurde 2016 mit einem Hirntumor behandelt“, erzählt Hug. „Und er ist heute noch am Leben“.

Bis 2031 soll Ausbau fertig sein
Heute zählt MedAustron zu den modernsten Zentren für Ionentherapie in Europa. Diese ermöglicht eine hochpräzise und individuell abgestimmte Krebsbehandlung. 3700 Patienten aus aller Welt – sogar aus Australien – konnten seit der Inbetriebnahme behandelt werden, darunter auch 576 Kinder. Und die Reise geht weiter: Mit einem geplanten Zubau und einer zweiten, kompakten Beschleunigeranlage sollen künftig noch mehr Menschen behandelt und neue Therapiekonzepte erforscht werden.










Erfolgsgeschichte MedAustron
„Wir haben damals an eine Idee geglaubt, die heute tausenden Krebspatienten neue Hoffnung schenkt.“, so Wiener Neustadts Bürgermeister Klaus Schneeberger. „Es sind Unternehmen wie MedAustron, die durch Innovation, Forschung und Unternehmergeist Österreich in der Welt sichtbar machen“, erklärt Bundeskanzler Christian Stocker. „Hier in Wiener Neustadt bieten wir Behandlungsmöglichkeiten, die es weltweit nur an ganz wenigen Orten gibt, und forschen gleichzeitig daran, Krebs künftig noch besser behandeln zu können“, sagt auch Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner.
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