Zivilcourage zeigten Vizeleutnant Michael Kronberger und Gefreiter Dominik Schlosser beim sicherheitspolizeilichen Einsatz an der burgenländischen Grenze zu Ungarn. Als sie einen „Lichtschein“ entdeckten, riefen sie nicht nur die Feuerwehr, sondern alarmierten zudem die Bewohner der gefährdeten Nachbarhäuser.
Während die beiden in der Nacht auf Donnerstag in der Nähe von Pamhagen routinemäßig auf Patrouille waren, entdeckten sie schon von Weitem einen verdächtig hellen Lichtschein. „Uns war sofort klar, dass dieser Anblick nichts Gutes zu bedeuten hat“, erinnert sich der Gefreiter.
Feuer auf Grundstück
In Pamhagen hatte sich aus noch unbekannter Ursache auf einem Grundstück ein Feuer entzündet. Die Soldaten fuhren los, um rasch helfen zu können. Gleichzeitig informierten sie die Feuerwehr. „Als wir näherkamen, waren die Flammen, die aus einem Geräteschuppen emporschlugen, bereits deutlich zu sehen. Große Stöße gelagertes, trockenes Holz brannte ebenso lichterloh“, sagt der Gefreiter.
Keine Verletzten dank des Eingreifens
Blätter der Bäume und Sträucher waren schon verkohlt. Das Feuer drohte auf Nachbargebäude überzugreifen. Als der Vizeleutnant und sein Begleiter gegen Mitternacht an der Unglücksstelle eintrafen, alarmierten sie in aller Eile die Bewohner der angrenzenden Häuser, um die gefährdeten Wohngebäude zu evakuieren.
Als alle in Sicherheit waren, versuchten der Vizeleutnant und der Gefreiter gemeinsam mit Anrainern die Flammen zu löschen. Kurz darauf bekämpfte die Feuerwehr gezielt gegen den Vollbrand an: „Dank des raschen Einschreitens der Soldaten wurde niemand verletzt.“ Die Brandursache wird derzeit noch ermittelt.
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