Nach zehn Tagen Bummeln, Schlemmen und Feiern ist der 663. St. Veiter Wiesenmarkt am Dienstagabend offiziell zu Ende gegangen. Marktreferentin und Vizebürgermeisterin Silvia Radaelli blickt im Gespräch mit der „Krone“ auf eine positive Bilanz zurück.
Von 26. September bis 6. Oktober stand St. Veit an der Glan ganz im Zeichen von Brauchtum und Geselligkeit. Der St. Veiter Wiesenmarkt zog als ältestes Volksfest in Kärnten auch heuer wieder zahlreiche Besucher an.
„Genaue Zahlen zu den Besuchern und dem Umsatz gibt es in naher Zukunft, aber im Austausch mit den Betreibern und Ausstellern habe ich schon das Gefühl, dass alle wirtschaftlich gut ausgestiegen sind“, sagt Marktreferentin Silvia Radaelli. Besonders gespannt blickt man von Seiten der Marktleitung auch auf jene Besucher, die über die Koralmbahn den Weg zum Wiesenmarkt gefunden haben.
Bürgermeister Martin Kulmer betont diesbezüglich, wie wichtig das Volksfest für die Region ist: „Als wichtiger Wirtschaftsfaktor und gesellschaftliches Ereignis setzte das Traditionsfest erneut starke Impulse für die Region.“
„Nach dem Wiesenmarkt ist vor dem Wiesenmarkt“
Radaelli hebt außerdem den vorwiegend reibungslosen Marktbetrieb hervor.
„Generell war es ein sehr guter Wiesenmarkt – es gab wenig Vorfälle.“
Silvia Radaelli, Marktreferentin
In den kommenden Tagen will Radaelli das diesjährige Marktgeschehen mit Zuständigen aus der Gastronomie, Sicherheitskräften und Ausstellern nachbesprechen und über etwaige Änderungen bzw. Anpassungen diskutieren.
Dabei bleibt die Marktreferentin aber realistisch: „Wir können den Markt nicht neu erfinden, nur stetig verbessern. Man merkt schon, dass mit der derzeitigen wirtschaftlichen Lage die Kaufkraft nicht mehr so stark ist, wie sie mal war.“
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