Nach einer Kritikwelle über die Essensauswahl und -zubereitung zog sich René Forstner vom Lokal „Sägewerk Fun“ als Pächter des Gastronomiebetriebes im Stadionbad Wolfsberg zurück. Die Stadtwerke Wolfsberg sind nun auf der Suche nach geeigneten Nachfolgern.
Bis 30.9. konnten sich Interessierte als Nachfolge-Pächter für den gastronomischen Betrieb im Stadionbad bewerben. Die Stadtwerke Wolfsberg entscheiden nun als Eigentümer über die weitere Auswahl.
„Über die genaue Anzahl der Bewerbungen möchten wir derzeit keine Auskunft geben. Es haben uns aber einige potenziell qualifizierte Anschreiben erreicht“, so Dieter Rabensteiner von den Stadtwerken Wolfsberg. Bis Ende des Jahres soll die Entscheidung über die Zukunft des Lokals endgültig fallen.
Gästezufriedenheit am wichtigsten
„Wir haben auch einen externen Tourismusexperten dazugeholt, der uns bei der Entscheidung unterstützen wird. Grundsätzlich haben wir einen umfassenden Kriterienkatalog erstellt, den potenzielle Pächter erfüllen müssen“, sagt Rabensteiner.
Besonders wichtig seien dabei das angedachte Konzept sowie die persönliche und wirtschaftliche Eignung für die Betriebsübernahme. Auch ein ganzjähriger Gastronomie-Betrieb wäre möglich. Die Zufriedenheit der Gäste ist dabei das oberste Gut für Rabensteiner: „Wir wünschen uns jemanden, der die Gäste einfach gut bewirten kann.“
Nach Kritik am vorherigen Pächter vom „Sägewerk Fun“, bot dieser bereits mit Ende der Sommersaison die ablösefreie Übergabe an. Von Seiten der Besuchern wurden vor allem die Preise und die Auswahl der Speisen kritisiert.
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