Di, 21. August 2018

"Face Diabetes"

29.10.2014 11:04

Dirk Stermann: "Meine Tochter Hannah hat Diabetes"

Mit der "Zuckerkrankheit" ist nicht zu spaßen. Mit schätzungsweise 600.000 Betroffenen in Österreich ist Diabetes eine Volkskrankheit, die zu Erblindung, Infarkten, Nierenversagen und Beinamputationen führen kann. Niemand weiß das besser als Kult-Komiker Dirk Stermann, muss er sich doch seit Jahren mit der Krankheit beschäftigen. Der Grund: Seine Tochter Hannah hat seit ihrem zwölften Lebensjahr Diabetes.

Heimtückisch für Diabetiker kann die sogenannte Unterzuckerung werden, die innerhalb von Stunden sogar tödlich enden kann. Und genau auf dies möchte Dirk Stermann nun in einem TV-Spot im Rahmen der Diabetes-Informationskampagne "Face Diabetes" der Österreichischen Diabetes Gesellschaft aufmerksam machen.

Stermann, der in dem Spot einen Zuckerverkäufer spielt, unterstützt das Projekt ehrenamtlich. "Meine Tochter Hannah ist, seit sie zwölf ist, Diabetikerin, deswegen habe ich schon lange mit Diabetes zu tun. Als ich gefragt worden bin, ob ich das machen will, fand ich das klug und sinnvoll, da Unterzuckerung bei Diabetikern ein ernstes Problem ist. Wenn man aber richtig informiert ist, dann ist es ganz einfach, etwas dagegen zu unternehmen", sagt der "Willkommen Österreich"-Star.

99 Prozent der "Zuckerkranken" sind Typ-2-Diabetiker. Bei der am meisten betroffenen Altersgruppe, nämlich den 50- bis 70-Jährigen, hat möglicherweise jeder vierte Mensch Diabetes des Typs 2. Die Mediziner gehen davon aus, dass zwei bis drei Prozent aller Betroffenen nichts von ihrer Erkrankung wissen - zumal Diabetes möglicherweise jahrelang gar keine Beschwerden verursacht.

Typ-2-Diabetes hat zwar eine genetische Komponente, eine wichtige Rolle spielt jedoch der Lebensstil: Zu viel Essen und zu wenig Bewegung fördern die Entwicklung. Umgekehrt bietet das die Chance, dem "Zucker" auf relativ umkomplizierte Art und Weise zu Leibe zu rücken, nämlich durch Sport und gesunde Ernährung. Um das nötige Wissen in Sachen Kochen und Kalorien zu vermitteln, gibt es Ernährungsberater, die Diabetologen plädieren analog dazu für die Einführung eines Bewegungsberaters. Denn der Mensch ist nicht fürs Autofahren und die Nutzung von Aufzügen geboren: Unsere Vorfahren als Jäger und Sammler legten pro Tag 15 bis 17 Kilometer zur Fuß zurück.

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