Rettung scheint nah

Endspurt für „Timmy“: Buckelwal kurz vor Dänemark!

Ausland
29.04.2026 06:55
Porträt von krone.at
Von krone.at

Freudige Nachrichten am Mittwochmorgen: „Timmy“ schwimmt! Zwar nur langsam, aber der Buckelwal hat mithilfe seiner Flotte schon fast Dänemark erreicht. Bereits am Vortag war der Meeressäuger in sein „Wassertaxi“ geschwommen, am Abend setzte sich die Barge in Bewegung. Ziel ist der Atlantik: Dort soll er Teil einer Buckelwal-Familie werden.

„Timmy“ gilt längst als eher gemütlicher Vertreter seiner Art. Seit 30 Tagen gibt es täglich neue Meldungen über den Buckelwal – seine Fans bangen weiterhin auf eine Rettung, die nun greifbar scheint. Denn: „Timmy“ schwimmt! 

Doch kurz ein Sprung zurück: Was war am Dienstag passiert? Das Tier, das sich wochenlang vor der Ostseeinsel Poel aufgehalten hatte, schwamm am Nachmittag in einen bereitgestellten Frachtkahn. Dort wurde es von Helfern in eine sogenannte Barge hineingeleitet. Am Abend wurde der Kahn mit dem Wal an Bord schließlich aus der Wismarer Bucht hinausgezogen, um ihn zurück ins offene Meer zu bringen. Über die Nacht gab es keine besonderen Vorkommnisse – der Wal wurde langsam aus der Bucht gefahren.

Wal „Timmy“ hat bei der Rettungsaktion am Dienstag schon einen entscheidenden Schritt geschafft: ...
Wal „Timmy“ hat bei der Rettungsaktion am Dienstag schon einen entscheidenden Schritt geschafft: Er ist in sein Wassertaxi geschwommen.(Bild: AFP/DANNY GOHLKE)

„Timmy“ schon bald in Dänemark
Am frühen Morgen befand sich die Rettungsflotte bestehend aus der Barge, geschleppt von der „Robin Hood“ und begleitet vom Forschungsschiff „Fortuna B“ südöstlich von der Insel Fehmarn. Im Verlauf des Tages dürften sie dann das dänische Gewässer erreichen. Laut Felix Bohnsack, dem technischen Leiter der Wal-Initiative, ist ein Stopp für einen Gesundheitscheck für „Timmy“ in Skagen nach drei Tagen Fahrt angesetzt. Dann geht es weiter, Timmy soll zu einer Herde Buckelwale gebracht werden.

Rettung wird noch Tage dauern
Der Transport bewege sich mit „sehr langsamer Geschwindigkeit“ in Richtung der Insel, sagte ein Sprecher der begleitenden Wasserschutzpolizei. Nach Plänen einer privaten Rettungsinitiative soll der Wal in einer mehrtägigen Aktion um die Nordspitze Dänemarks herum durch das Skagerrak in die Nordsee gebracht und dann freigelassen werden.

Doch ohne Risiko ist die Rettungsaktion nicht: Ob „Timmy“ den Transport überlebt und tatsächlich wieder ins offene Meer gelangt, ist ungewiss. Einige Experten befürchten, der Wal werde ertrinken, da er zu sehr geschwächt sei.

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