Nur eine Woche nach dem Titel in Saint-Brieuc triumphierte Sebastian Ofner auch beim Tennis-Challenger in Thionville. Er schlug den Norweger Nicolai Budkov Kjaer 6:7 (5), 6:3, 7:6 (7), wehrte dabei auch einen Matchball ab. Damit steht Ofi am 16. März in der Weltrangliste erstmals seit über einem Jahr wieder in den Top 100.
Fast drei Jahre lang hatte Ofner keine Trophäe mit nach Hause nehmen dürfen, was freilich dem Fakt geschuldet ist, dass er in dieser Zeit größtenteils bei den Top-Turnieren unterwegs war. In Frankreich muss er nun gleich zwei Pokale einpacken. Dabei bewies Ofi im Finale gegen das norwegische Talent Budkov Kjaer wieder einmal seinen Kampfgeist, drehte die Partie nach einem knapp verlorenen ersten Satz.
Mit den 100 Punkten von Thionville fixiert der Steirer endlich wieder die Rückkehr in die Top 100. Provisorisch war er schon mit dem Finaleinzug zurück im Elitekreis gewesen, doch hätte er, da es am 9. März keine Aktualisierung gibt, theoretisch in der nächsten Woche wieder herausfallen können. Nun ist der Punktepolster groß genug.
Punktegleich, aber vor Misolic
Dabei wird Ofner übrigens nun wieder die rot-weiß-rote Nummer eins sein, wofür eine Sonderregel greifen muss. Denn er und Misolic haben mit 671 Zählern am 16. März die exakt gleiche Punktzahl. In diesem Fall schreibt die Regelung vor, dass derjenige höher platziert wird, der den größeren Anteil an Punkten bei Grand Slams und Masters-Turniere holte. Das ist Ofner. Kommende Woche wird er kein Turnier spielen, Misolic fällt ja leider noch länger verletzt aus. Darum wird sich bis 16. März daran nichts ändern.
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