Wie Jos Verstappen, der Vater des vierfachen Formel-1-Weltmeisters Max Verstappen, gegenüber „Viaplay“ erklärt hat, habe sein Sohn bereits vor mehreren Jahren vor der neuen Boliden-Generation in der Motorsport-Königsklasse gewarnt. „Er hatte damals einige Daten gesehen und machte sich Sorgen, aber alle haben ihn nur ausgelacht“, so der 54-Jährige.
Max Verstappen ist kein Freund der neuen Motoren. Anstatt mehr auf Elektroantrieb zu setzen, wünscht sich der Niederländer Rein-Verbrenner zurück. Bekannt dafür, offen seine Meinung zu sagen, bezeichnete der Red-Bull-Pilot die Formel 1 zuletzt als „Formel E auf Steroiden“.
„Sie sagten, Max sei negativ“
Und bereits vor einigen Jahren dürfte Verstappen von der Idee, mehr Fokus auf nachhaltige Motoren zu legen, nur wenig angetan gewesen sein. „Max hat schon vor zwei oder drei Jahren über diese Zusammenhänge gesprochen“, erinnert sich sein Vater heute. Der 28-Jährige sei jedoch nur ausgelacht worden. „Sie sagten, Max sei negativ.“
Wo nun die neuen Motoren da sind, könne jeder sehen, wo die Probleme liegen, so Jos weiter. Er fordert: „Man sollte den Fahrern ein bisschen mehr zuhören, finde ich. Aber das tun sie nicht.“
Max selbst ist natürlich bewusst, dass er allein die Regeln nicht ändern kann, dennoch wünscht er sich, dass die Piloten mehr in die Entscheidungsprozesse eingebunden werden. „Wir können durchaus Ratschläge geben, denn wir arbeiten im Simulator, testen Dinge und finden dabei auch Lösungswege. An diesem Punkt verstehen die Formel 1 oder die FIA manchmal nicht, wie wichtig die Piloten bei Entscheidungen sein können“, bemängelte der 71-fache GP-Sieger.
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