Die Bundespolizei hat 2025 österreichweit 1.868.304 Alkoholkontrollen durchgeführt, ein Rückgang von 0,4 Prozent gegenüber dem Jahr davor. 28.428 Anzeigen wurden wegen Alkohols am Steuer gestellt, 2024 waren es 28.867 gewesen, teilte das Innenministerium am Sonntag mit.
8.555 Lenkerinnen und Lenker wurden wegen Fahrens unter Drogeneinfluss angezeigt – ein Anstieg um vier Prozentpunkte im Vergleich zu 2024. Damals waren 8.227 Lenkende unter Drogeneinfluss erwischt worden.
„Müssen aus Verkehr gezogen werden“
Diese höhere Zahl an Anzeigen sei nicht zuletzt auf Ausbildungsinitiativen zur Erkennung von potenziellen Drogenlenkerinnen und -lenkern zurückzuführen, wurde erläutert. Ein weiterer Grund sei der Einsatz von Amtsärztinnen und Amtsärzten bei Schwerpunktaktionen im Straßenverkehr. Ein Verdacht auf Berauschung wird mit Alkomattests, Alkovortests und ärztlichen Untersuchungen geprüft.
„Durch Drogen oder Alkohol beeinträchtigte Lenkerinnen und Lenker müssen aus dem Verkehr gezogen werden“, sagte Innenminister Gerhard Karner (ÖVP).
Oberösterreich und Wien jeweils Spitzenreiter
Bei Anzeigen wegen Alkohols am Steuer führt Oberösterreich mit 4.887 Anzeigen, gefolgt von Niederösterreich (4.789) und der Steiermark (4.572). Im Mittelfeld befinden sich Tirol (3.562), Kärnten (3.368), Wien (3.138) und Salzburg (2.050), gefolgt von Vorarlberg (1.134) und dem Burgenland (928) als Schlusslichter.
Anzeigen wegen Fahrens unter Drogeneinfluss wurden am häufigsten in Wien (2.341) gestellt, gefolgt von Oberösterreich (1.582) und Niederösterreich (1.510). Danach rangieren Tirol (1.108), die Steiermark (519), Kärnten (481) und Vorarlberg (479). 335 Anzeigen wurden in Salzburg gestellt und das Schlusslicht bildet wiederum das Burgenland, das Bundesland mit der niedrigsten Einwohnerzahl, mit 200 Anzeigen.
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