Teure Angelegenheit! Der Sprit für die neuen Formel-1-Autos kostet rund 275 Euro pro Liter. Bei den Mercedes-Motoren herrscht noch Unklarheit.
Während die Teams auf dem Sakhir International Circuit in Bahrain ihre Testrunden drehten, wird zweieinhalb Wochen vor dem Saisonstart in Melbourne hinter den Kulissen heftig diskutiert. So kursiert in der Wüste das Gerücht, wonach Mercedes ebenso wie die Kundenteams McLaren, Williams und Alpine in Australien womöglich Not-Sprit einsetzen muss – Grund dafür: Die Homologierung des Kraftstoffes von Mineralölkonzern Petronas soll noch nicht vorliegen.
Pro Rennen werden rund 82.000 Euro für Sprit benötigt
Die Formel 1 setzt auf synthetische Kraftstoffe, die nicht auf fossilen Quellen basieren und aus biogenen Abfällen hergestellt werden. Ziel ist es, die Treibhausgasemissionen drastisch zu senken. Und das hat freilich auch seinen Preis. Durch die aufwendige Herstellung beläuft sich der Liter-Preis für das E-Fuel auf rund 275 Euro. Macht pro Grand Prix für zwei Autos rund 82.000 Euro, bei 24 Saisonrennen wird das Budget der Rennställe mit rund 1,970.000 Euro belastet, nicht mit eingerechnet sind da die Trainings, Qualifying und Sprintrennen ...
Thema war freilich auch die zuletzt geäußerte scharfe Kritik von Max Verstappen („Wie Formel E auf Steroiden“). Ob ihm da jemand vom Weltverband FIA oder aus dem Red-Bull-Team ins Gewissen geredet hat? „Darum geht’s nicht“, sagte Verstappen, „ich wurde gefragt, habe eine Antwort gegeben. Das ist mein Gefühl, das war mein Eindruck. Ich war einfach nur ehrlich und denke, Formel-E und Formel 1 sollten immer zwei Paar Schuhe sein und bleiben.“

Hamilton: „Da ist auch meine DNA drinnen“
Richtig entspannt präsentierte sich auch Rekord-Weltmeister Lewis Hamilton in der ersten Medienrunde. „Bei der Entwicklung von diesem Auto konnte ich mich stark einbringen, da ist auch meine DNA drinnen. Von daher fühle ich mich diesem stark verbunden“, strahlte der Ferrari-Superstar und betonte: „Dieses Auto macht wieder Spaß.“
Auch der „Verdichtungsstreit“ (Mercedes soll ein Schlupfloch für einen Leistungsvorteil gefunden haben) wurde besprochen. Red Bulls Teamchef Laurent Mekies: „Was wir wollen, ist Klarheit. Und da vertrauen wir voll und ganz der FIA.“
Zu guter Letzt ging’s noch um die Starts, die ja großes Thema sind. Hamilton: „Definitiv nicht gefährlich, es ist nur ein längerer Vorgang als früher.“ Verstappen humorvoll: „Wenn einer unsicher ist, kann er ja aus der Boxengasse losfahren“
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