Bühne Baden

Singende Meerjungfrauen, Gruselfamilien und Hexen

Kultur
17.02.2026 14:42
Porträt von krone.at
Von krone.at

Andreas Gergen, Intendant der Bühne Baden gab Einblick in das Programm der kommenden Saison. Der Bogen reicht vom „Land des Lächelns“ über  „Arielle“ bis zur „Addams Family“. Die laufende Saison sei auf finanziellem Erfolgskurs, die Zukunft des Orchesters hingegen nach wie vor ungewiss. 

„Wir träumen groß“: Mit diesem programmatischen Song ist am Dienstag die Präsentation der Spielzeit 2026/27 in der Bühne Baden eröffnet worden. Andreas Gergen, künstlerischer Leiter, stellt die nächste Saison unter das Motto „Die Macht der Menschlichkeit“.

Gergens Vorgänger Michael Lakner, nun Präsident des Freundesvereins der Bühne Baden, inszeniert die erste – und einzige – Produktion in der Sommerarena Baden: „Der Vogelhändler“ von Carl Zeller hat am 26. Juni Premiere (u.a. mit Clemens Kerschbaumer, Natalia Ushakova, Oliver Baier). Ab 24. Juli ist das Musical „Tootsie“ im Stadttheater zu sehen (mit Dominik Hees, Missy May, Marika Lichter), ab 9. August auf der Vorbühne „Glorious!“ von Peter Quilter (mit Maya Hakvoort, Alexander Lutz, Shlomit Butbul).

Der Herbst startet mit dem Disney-Musical „Arielle, die Meerjungfrau“ (ab 9. Oktober, mit Anna Rosa Döller, Ramesh Nair, Maya Hakvoort), gefolgt von Andrew Lippas „The Addams Family“ (ab 13. November, mit Drew Sarich, Ann Mandrella, Christian Graf). „Alle reden nur noch von Jamie“ als Österreichische Erstaufführung bringt in Gergens Inszenierung u.a. Pia Douwes und Alfons Haider auf die Bühne (ab 18. Dezember).

Musical-Hotspot mit Operette
Eine Operetten-Uraufführung wird für 19. Februar 2027 angekündigt: „Ein kleines Café irgendwo“, ein Singspiel von Peter Lund und Kai Tietje, widmet sich der Musik von Hermann Leopoldi (u.a. mit Andy Lee Lang und Verena Scheitz). Als letzte Premiere der Spielzeit steht am 19. März „Das Land des Lächelns“ auf dem Programm. Wiederaufnahmen („The Sound of Music“, „Die Comedian Harmonists“, „Wicked“), Konzerte des Orchesters der Bühne Baden, Gastkonzerte des Tonkünstler-Orchesters NÖ, Kinderveranstaltungen, Kulturvermittlung und Workshops ergänzen das Angebot.

Alle Stücke der Saison 2026/27 erzählen, so Gergen, „von der Kraft des Herzens, vom Mut zur Veränderung, vom Recht auf Eigenständigkeit und vom Glauben an das Gute“. Baden präsentiere sich erneut als Musical-Hotspot, ohne die Tradition des Hauses zu übersehen. Denn „lebendig, emotional und aktuell“ solle auch die Operette erscheinen.

Erfolgreiche Bilanz, schwebende Orchesterfrage
Geschäftsführerin Martina Malzer berichtet vom finanziellen Erfolgskurs des Hauses in der laufenden Saison. 100 Prozent Auslastung für die Musicals „Wicked“, „Matilda“ und „The Sound of Music“, ein Plus von 20 Prozent bei den Abonnements sowie ein Rekord beim Kartenerlös seien klare Anzeichen für das Gelingen der ersten Saison unter der Leitung von Gergen.

Malzer nahm auch Stellung zur geplanten Neuausrichtung der Orchesterstruktur an der Bühne Baden, hielt sich aber mit Details bedeckt. Diese würden im Laufe des Jahres bekanntgegeben, „sobald die laufenden Abstimmungen abgeschlossen sind“. Die NÖ Kulturwirtschaft beabsichtigt, das Orchester der Bühne Baden ab der Saison 2027/28 durch das Tonkünstler-Orchester zu ersetzen, was bisher bei allen Betroffenen Widerstand ausgelöst hat.

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