Einfach Navi gefolgt

Amazon-Fahrer bleibt in England im Schlamm stecken

Ausland
17.02.2026 08:11

Ein kurioser Zwischenfall hat in Essex in England einen Großeinsatz ausgelöst. Ein Amazon-Lieferwagen ist in gefährlich tiefem Schlamm stecken geblieben, nachdem der Fahrer einfach stur seinem Navi gefolgt war.

Ein Amazon-Fahrer ist bei Southend – östlich von London – offenbar blind den Anweisungen seines Navis gefolgt. Laut des lokalen Nachrichtenportals „Your Southend“ wollte der Mann ein Paket auf der Insel Foulness Island zustellen. Um den schnellsten Weg zu finden, gab er die Adresse einfach in sein Navi ein.

Zahlreiche Menschen starben auf dem Pfad
Dieses führte ihn jedoch auf einen berüchtigten Gezeitenpfad, den sogenannten „Broomway“. Auf diesem sind schon viele Menschen tragisch ums Leben gekommen. Obwohl der Weg auf Internetkarten wie eine normale Straße eingezeichnet ist, gilt er als einer der gefährlichsten Fußwege Großbritanniens. Denn der Pfad ist den Gezeiten ausgesetzt und kann innerhalb kürzester Zeit von schnell ansteigendem Wasser geflutet werden.

Auf der Insel befinden sich Schießplätze
Laut einem Facebook- Beitrag der Küstenwache sei der Weg nicht für Fahrzeuge geeignet und sollte nur von Personen benutzt werden, die sich im Watt „extrem gut auskennen“. Auf der Insel, die der Amazon-Fahrer ansteuerte, befinden sich auch Schießplätze des Verteidigungsministeriums. Normalerweise müssen Besucher der Insel deshalb eine Schranke passieren, um Zugang zu dem Gebiet zu bekommen.

Als die Flut einsetzte, hatte der Fahrer den Wagen bereits verlassen.
Als die Flut einsetzte, hatte der Fahrer den Wagen bereits verlassen.(Bild: X/@YourSouthend/Neal Threadgold)

Bauer zog Lieferauto aus dem Schlamm
In dem Beitrag heißt es weiter, dass sich der Fahrer aus dem Lieferwagen befreien konnte. Er hat Amazon den Vorfall gemeldet, woraufhin der Versandhändler „mit einem ortsansässigen Landwirt die Bergung des Fahrzeugs vereinbarte“.

Einsatz war erfolgreich
Als die Flut einsetzte, hatte der Fahrer das Auto also schon verlassen, nur der Van blieb im Wasser zurück. Am Nachmittag konnten Einsatzkräfte jedoch auch dieses wieder an Land ziehen. Anwohner berichteten, es sei bereits das zweite Mal in nur einer Woche gewesen, dass jemand den gefährlichen Pfad befahren hatte.

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