Große Suchaktion
„Nicht menschenscheu“: Wolf stoppt Faschingsumzug
Wegen einer mutmaßlichen Wolfsichtung hat am Samstag ein Faschingsumzug im deutschen Leverkusen kurzzeitig anhalten müssen. Augenzeugen berichteten, der Wolf sei nur einen Meter am Karnevalsumzug vorbeigelaufen.
Gegen Mittag seien die ersten Hinweise von Bürgern über einen Wolf im Stadtgebiet eingegangen, sagte ein Polizeisprecher am Sonntag. Die Hinweise erreichten auch den Leiter des Karnevalszugs, der den Zug daraufhin unterbrach.
„War nicht menschenscheu“
Polizisten, die den Karnevalszug absicherten, gingen auf die Suche nach dem Tier. „Er war nicht sehr menschenscheu, wir haben ihn gesucht und gefunden“, so der Polizeisprecher.
38.000 Menschen bei Umzug
Augenzeugen berichteten, der Wolf sei nur einen Meter am Karnevalsumzug vorbeigelaufen. Rund 38.000 Menschen sollen daran teilgenommen haben. Der Wolf sei dann durch eine Lücke von Gittern gesprungen und in das Zentrum von Leverkusen-Schlebusch gelaufen, berichtet ein Mann.
„Er rannte mit hoher Geschwindigkeit durch die Fußgängerzone. Die Polizei hinterher.“ Die Feuerwehr habe sich mit Schlingen in Position gebracht, um das Tier einzufangen. Der Wolf sei dann aber verschwunden.
Der Karnevalszug habe nur kurz angehalten. In sozialen Medien sind unterschiedliche Videos (siehe oben) von dem Tier zu sehen. Die Polizei ging davon aus, dass es tatsächlich ein Wolf war und hat sich beim zuständigen Jäger erkundigt.
Keine Gefahr für Bevölkerung
„Es wurde uns gesagt, von dem Wolf gehe keinerlei Gefahr aus.“ Wölfe seien für Menschen grundsätzlich ungefährlich, außer wenn sie krank seien oder dergleichen. Das sei nicht der Fall gewesen.









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