Ein altes Sprichwort lautet, dass längst nicht alles Gold ist, was glänzt. Ähnliches gilt für gut klingende Lockangebote verschiedener Antiquitätenhändler. Mit diesen wollen sie die Konsumenten in die Falle locken, warnen die Experten der Vorarlberger Arbeiterkammer.
Schreiend bunte Flugblätter, ganzseitige Inserate und Versprechen von Höchstpreisen: Aktuell häufen sich dubiose Angebote für Gold- und Antiquitätenankäufe in Vorarlberg. Die Konsumentenschützer der AK Vorarlberg warnen vor der Masche mit dem schnellen Geld. Sie raten zu extremer Vorsicht, denn hinter den verlockenden Angeboten für Gold, Pelze oder Markenartikel stecken oft Händler, die es gezielt auf die Schmuckschatullen argloser Konsumenten abgesehen haben.
„Alltagsgegenstände wie Porzellan oder antike Möbel dienen dabei oft nur als Türöffner“, wissen die Experten der AK Vorarlberg. Die Masche: In Hotels oder bei kurzfristig angemieteten Standorten werden Eintagsfliegen-Aktionen gestartet – oft ohne transparente Unternehmensangaben im Impressum der Werbung.
Große Preisunterschiede beim Goldankauf
Besonders beim Goldverkauf ist die Verunsicherung groß, denn eine gesetzliche Preisbindung beim Goldankauf gibt es nicht. „Die Preisgestaltung liegt allein im Ermessen der Händler. Während seriöse Betriebe mit transparenten Fixpreisen arbeiten, ziehen andere vom Tageskurs hohe Gewinnspannen oder zusätzliche Gebühren für die Echtheitsprüfung ab. Ein genauer Vergleich ist daher unerlässlich“, erklären die Konsumentenschützer der Arbeiterkammer.
AK-Präsident Bernhard Heinzle rät dazu, mehrere Angebote einzuholen und sich nicht unter Zeitdruck setzen zu lassen. „Wer den aktuellen Tagespreis kennt, kann unseriöse Offerten besser einschätzen und sich vor finanziellen Verlusten schützen.“
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