Eisschnellläuferin Jeannine Rosner ist am Samstag in Mailand bei ihrem Olympia-Debüt über 3.000 m im 20-köpfigen Feld nur auf Rang 19 gekommen. Gold ging an ihrem 35. Geburtstag mit olympischem Rekord überlegen an die Italienerin Francesca Lollobrigida (3:54,28).
Und tatsächlich ist die Olympiasiegerin mit Schauspielerin Gina Lollobrigida verwandt. Sie ist die Großnichte der Grand Dame des italienischen Films.
Die weiteren Medaillen sicherten sich die Norwegerin Ragne Wiklund (3:56,54) und die Kanadierin Valerie Maltais (3:56,93).
Die 19-jährige Tirolerin blieb in ihrer für gewöhnlich besten von vier bei diesen Spielen geplanten Distanzen unter ihren Möglichkeiten, allerdings hatte sie zuletzt eine hartnäckige Verkühlung gehandicapt.
Rosner blieb in 4:04,42 Min auf die Hundertstel genau zehn Sekunden über ihrem österreichischen Rekord, aufgestellt als Juniorinnen-Weltrekord im November beim Weltcup in Calgary allerdings auf einem deutlich schnelleren Eis.
Diesen Rückstand darauf hatte sie sich jedoch nicht erwartet, schüttelte nach Absolvierung der drei Kilometer auch den Kopf. Ihre Rundenzeiten hatten sich im Lauf des Rennens stetig verschlechtert, in der normal noch einmal schnelleren Schlussrunde war sie entkräftet rund drei Sekunden langsamer als zu Beginn.
Für die vierfache Junioren-Weltmeisterin geht es schon am Montag über 1.000 m weiter. Danach folgen für die erst 19-Jährige am Freitag und Samstag der übernächsten Woche kurz vor Schluss der Spiele noch die Auftritte über 1.500 m und im Massenstart.
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