Alles abgestritten

Verhandlung zu Förderbetrug in 2700 Fällen vertagt

Oberösterreich
21.01.2026 17:30

2700 Rechnungen im Gesamtwert von fast 340.000 Euro soll ein 27-Jähriger Linzer zur Förderung im Rahmen des Reparaturbonus eingereicht haben – diese waren aber laut Anklage gefälscht. Weil der ehemalige Handyshop-Besitzer alles abstritt, wurde am Mittwoch vertagt, ein neuer Termin steht noch aus.

Ein 27-jähriger Österreicher aus Linz mit Migrationshintergrund war mit seinem Handyshop in der Urfahraner Hauptstraße ins Visier der EU-Staatsanwaltschaft geraten. Er soll rund 2700 Rechnungen im Rahmen des Reparaturbonus eingereicht haben. Bei einer stichprobenartigen Prüfung war der Kommunalkredit Public Consulting Unregelmäßigkeiten aufgefallen.

Stritt alles ab
Die Reparaturen seien entweder gar nicht durchgeführt worden, oder zu einem niedrigeren Preis als die verrechnete Summe. Da hatte der Linzer aber bereits 250.000 Euro kassiert, bei weiteren rund 80.000 Euro blieb’s beim Versuch. Der Angeklagte stritt am Landesgericht Linz alles ab. Seine Anwältin führte etwa aus, dass er jeweils für den gesamten  – angeblich zu hohen Rechnungsbetrag – Steuern gezahlt habe.

Vertagt auf unbestimmt
So wollte er, anstatt die erhaltene Summe zurückzuzahlen bzw. anzuerkennen, auch noch die restliche Fördersumme vor Gericht erstreiten. Daher wurde vertagt, ein neuer Termin steht noch aus.

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