Jagd nach Täter
Todesfalle auf Autobahn: Böser Verdacht
Unbekannte errichteten am Wochenende auf einer deutschen Autobahn eine stählerne Todesfalle, in die zum Glück trotz Dunkelheit niemand tappte. Ein Lkw-Anhänger war in der Nacht auf Samstag so abgestellt worden, dass er sämtliche Fahrstreifen blockierte. Nun berichtet die Polizei von zwei weiteren Verdachtsfällen ...
Der oder die Täter konnten nach dem Vorfall auf der A 281 nahe Bremen noch nicht gefasst werden. Am Montag richtete die Polizei deshalb wegen eines versuchten Tötungsdelikts die Ermittlungsgruppe „EG Strom“ ein.
Gleichzeitig wurde mitgeteilt, dass in der Nacht auf Sonntag ein weiterer Sattelauflieger auf einem gesperrten Fahrstreifen der A 281 abgestellt wurde. Untersucht wird zudem ein Fall vom 21. Dezember, als in der Nacht ein gestohlener 12-Tonner quer zur Fahrbahn stehend entdeckt wurde.
In keinem der drei Fälle kamen wie durch ein Wunder keine Menschen zu Schaden. Um die gefährlichen Taten aufzuklären, verstärkt die Polizei ihre Ermittlungen und bittet um Hinweise aus der Bevölkerung.
Aufmerksamer Lkw-Fahrer verhinderte Schlimmeres
Ans Tageslicht gekommen waren die Vorfälle am Samstag. Ein Lkw-Fahrer (64) berichtete, dass er Schlimmeres verhindern konnte. Er habe den Anhänger im letzten Moment wahrgenommen und nur mit einer Notbremsung einen Zusammenstoß verhindern. Anschließend warnte er nachkommende Autofahrer.
Ein Polizeisprecher erklärte damals: „Der schwarze, unbeladene Anhänger wurde nicht durch einen Unfall auf der Bahn platziert, sondern gezielt und mit mehreren Arbeitsschritten auf der Autobahn positioniert. Dafür braucht es eine PS-starke Zugmaschine, ein normales Fahrzeug reicht nicht aus.“









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