Aus Sicht der Gmundner FPÖ drängt die Zeit bei den Plänen für die Nachnutzung des Unimarkt-Gebäudes. Sie hat bereits vor drei Jahren ein gemeinsames Großprojekt mit dem Nachbarn vorgeschlagen, dieses wurde abgelehnt. Nun wollen die privaten Investoren den Bau eines Geschäftsgebäudes alleine durchziehen.
Die Tage des Uni-Markts in Gmunden sind gezählt. In absehbarer Zeit wird Grünen-Politiker Michael Mugrauer sein Geschäft in der Georgstraße schließen. Wie es mit dem dann leeren Gebäude im Besitz der Stadt weitergeht, ist unklar. Die Stadt teilte in einer Aussendung mit, dass sich die Verantwortlichen der Stadt ab sofort Gedanken machen, auf welche Weise und mit welchem Mieter die weitere Nutzung möglich sein könnte.
Nicht durchgedrungen
Beim freiheitlichen Baustadtrat Rüdiger Fritz sorgt die Aussage für Verwunderung. „Die Ideen für eine Nachnutzung liegen schon lange am Tisch. Die ÖVP mit Bürgermeister Stefan Krapf an der Spitze zeigt sich gegenüber neuen Projekten aber nicht aufgeschlossen, du dringst einfach nicht durch.“
Worum geht‘s? Angrenzend an das sanierungsbedürftige Uni-Markt-Gebäude planen private Investoren seit rund drei Jahren ein dreistöckiges Gebäude mit einer Gewerbfläche im Erdgeschoß. „Ich habe bei der Einreichung ihrer Planungsunterlagen vorgeschlagen, ein gemeinsames Projekt zu errichten“, erklärt Fritz.
Bebauungsplan eingereicht
So wäre im Erdgeschoß eine deutliche größere Verkaufsfläche möglich, die vor allem für größere Supermarkt-Ketten interessant ist. Auch die Probleme bei der Zulieferung (derzeit müssen die Lkw auf der Straße parken) hätten leichter gelöst werden können. Die privaten Investoren hätten am gemeinsamen Projekt großes Interesse gezeigt, nun haben sie den fertigen Bebauungsplan für ihr Projekt dem Gemeinderat zum Beschluss vorgelegt.
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