Bei eisiger Kälte

Schwer verletzt über Nacht im Auto ausgeharrt

Oberösterreich
21.01.2026 14:04
Porträt von Krone Oberösterreich
Von Krone Oberösterreich

Eine Horror-Nacht durchlebte ein 49-Jähriger nach einem schweren Unfall bei Forstarbeiten in OÖ. Bei einer Reparatur an seinem Traktor wurde er am Oberschenkel, im Brust- und Kopfbereich schwer verletzt. Er konnte den Wald nicht verlassen, harrte die ganze Nacht schwer verletzt aus, bis ihn sein Bruder am Morgen fand.

Ein 49-Jähriger aus Laussa war am Dienstag gegen 18 Uhr in einem Forstgebiet mit Holzarbeiten beschäftigt. Als er Probleme mit der Kupplung an seinem Traktor hatte, stellte er sein Auto unmittelbar vor den Traktor und begann mit der Reparatur.

Von Kette erwischt
Er startete den Traktor und stieg ab, um die Reparatur fortzuführen. Doch setzte sich das schwere Arbeitsgerät in Bewegung. Dabei dürften Ketten, die an den Traktorrädern montiert waren, das linke Bein des 49-Jährigen erfasst und ihn zu Boden geschleudert haben. Dadurch erlitt er Verletzungen im Oberschenkel-, Brust- und Kopfbereich. Der vor dem Traktor geparkte Pkw bremste das schwere Gerät ab und wurde gegen einen Baum gedrückt.

Niemand hörte ihn hupen
Da der Forstarbeiter kein Handy bei sich hatte, stieg er schwer verletzt in sein Auto und hupte, aber vergebens – niemand hörte es. Nachdem er am nächsten Morgen immer noch nicht nach Hause gekommen war, rief seine Frau (53) seinen Bruder (50) an, der sich sofort auf die Suche machte.

Bei eisigen Temperaturen ausgeharrt
Er fand schließlich seinen kleinen Bruder im Wald vor, wo er trotz seiner schweren Verletzungen die ganze Nacht bei Temperaturen von rund -10 Grad im Auto ausgeharrt hatte. Sofort setzte er die Rettungskette in Gang. Der Schwerverletzte wurde nach der notärztlichen Erstversorgung mit dem Rettungshubschrauber in das Pyhrn-Eisenwurzen-Klinikum Steyr gebracht. Vom Roten Kreuz hieß es zudem, dass er unterkühlt war, und sich die Anfahrt aufgrund von Glatteis und der abgelegenen Unfallstelle besonders schwierig gestaltet hatte.

Nicht der einzige Forstunfall
Auch in Großraming gab es am Mittwoch einen schweren Forstunfall. Dort musste die Feuerwehr einen Verletzten befreien, der unter einem Baum festgesteckt war.

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