Der britische Punk wurde Anfang 1976 bei einem Konzert der Sex Pistols in Manchester geboren. Mit dabei waren auch die Buzzcocks, die heuer ihren 50. Geburtstag feiern und von Nirvana über Oasis bis zu U2 alles inspirierten, was Rang, namen und Gitarre hat. Frontmann Steve Diggle übernahm den Chefposten nach dem Tod von Pete Shelley 2018 und erzählt der „Krone“ im Talk, wie es damals wirklich war.
„Krone“: Steve, euer letzter Österreich-Auftritt vor dem Gig im Flex Ende Februar datiert aus dem Jahr 2006. 20 Jahre lang kein Buzzcocks-Konzert bei uns. Wie kann das sein?
Steve Diggle: Ich habe keinen blassen Dunst und weiß auch nicht, wo die Zeit hin ist. Wir haben uns immer stark auf den britischen und amerikanischen Markt fokussiert und die europäischen Staaten allgemein zu oft ausgelassen. Es ist jedenfalls nicht so, dass wir nicht wollten, aber selbst im großen Deutschland haben wir uns kaum blicken lassen.
Ihr habt nicht nur ein Best-Of aus 50 Jahren Punk-Historie gespielt, sondern auch das neue Album „Attitude Adjustment“ präsentiert. Ist es dir wichtig, die vielen Welten der Bandhistorie zu vereinen?
Extrem. Wir haben viel Material und wollen die Klassiker mit neuem Material vermischen. Eine Setlist zusammenzustellen ist verdammt hart, weil die meisten Songs so gut sind, aber es ist schön, dass wir in den letzten Jahren auch ein paar neue Alben gemacht haben. Das gibt einem gleich etwas mehr Relevanz. Sehr viele Menschen sind mit uns schon seit vielen Jahren oder Jahrzehnten gemeinsam auf der Reise, haben die verschiedenen Epochen live miterlebt. Ich liebe es, neue Alben zu kreieren, sie ein oder zwei Jahre lang zu präsentieren und dann wieder neu zu schreiben. Das hält frisch und fit.
Mit dem Ableben von Frontmann und Kultfigur Pete Shelley verstarb 2018 die klassische Inkarnation der Buzzcocks. Wie fühlt es sich für dich an, als neuer Frontmann das Erbe und die Geschichte der Band weiterzutragen?
Die Dinge im Leben verändern und entwickeln sich, dagegen kann man nichts machen. Dass mein guter Freund Pete verstarb, hat mich auf der persönlichen und menschlichen Seite noch viel schlimmer getroffen als auf der musikalischen. Wir haben mehr als 40 Jahre lang so viel zusammen erlebt, das vergisst man nicht. Lustigerweise hat er kurz vor seinem Tod begonnen, herumzuscherzen, dass er in Pension gehen oder zumindest stark zurückschrauben möchte. „Du machst einfach weiter, Steve“, sagte er mir. Sogar zweimal in der Woche seines Todes. Zwei Wochen vor Weihnachten 2018 bekam ich einen Anruf und wurde über seinen Tod informiert. Wir hatten damals einen großen Gig in der Londoner Royal Albert Hall fixiert und ihn durchgezogen – wie die Buzzcocks das immer machten. Es war eine Tribute-Show und dazu waren schon weitere Konzerte gebucht. Ich bekam von vielen Menschen Zuspruch und entschied mich, seinem Wunsch zu entsprechen und die Band am Leben zu erhalten. Ich wollte aber nicht als reine „Greatest Hits“-Band über den Kontinent schippern, also haben wir angefangen, neue Songs zu schreiben. So begann diese Ära.
War es nicht schwierig, dich in der direkten Frontmann-Rolle zurechtzufinden? Einen Publikumsliebling wie Pete Shelley so klar ersetzen zu müssen?
Das war gar nicht so schlimm. Die Bühne ist mir sehr gut bekannt, ich schleudere halt die Gitarre ein bisschen wilder durch die Gegend und habe einen zentraleren Platz. (lacht) Als wir uns in den 80ern das erste Mal trennten, hatte ich die Band Flag Of Convenience und war Frontmann. Dann habe ich auch ein paar Soloalben veröffentlicht und damit live gespielt – diese Welt ist mir also nicht ganz unbekannt. Ein britischer Musikjournalist sagte mir nach Petes Tod: „Steve, du musst dir die Band jetzt zu eigen machen. Nur so kann es funktionieren.“ Das habe ich gemacht. Ich trage den Vibe, die Dynamiken und den Drive der Klassiker und dann haben wir die neuen Songs, die wir selbst geschrieben haben. Natürlich ist es anders als früher, aber es fühlt sich gut und natürlich an. Ich will nicht zu viel zurückschauen und niemand kann in seinem Leben zurückgehen. Ich denke an die Zukunft und schaue nach vorn.
Zurück schauen ohnehin die Fans. Als Fan liebt man die Nostalgie. Man liebt die Klassiker. Man flüchtet sich in die „Früher war alles besser“-Mentalität?
Pete ist vor mehr als sieben Jahren gegangen. Das ist arg, denn es fühlt sich für mich nach maximal zwei Jahren an. Die neue Reise mit den neuen Alben beinhaltet ein neues Gefühl. Das Line-Up der gegenwärtigen Ära hat damit ein Gesicht und eine Unterlage. Ich könnte mit den Klassikern unterwegs sein bis ich tot umfalle, aber als Künstler ist es nicht mein Anspruch, eine Tribute-Band anzuführen. Die neuen Songs haben uns eine neue Motivation, eine frische Mentalität verschafft. Die Buzzcocks der Gegenwart haben Raum für alles. Für Vergangenheit und Gegenwart, aber auch für die Zukunft. Viele Menschen waren von den neuen Songs überrascht, zumeist positiv. Das gibt uns Rückenwind, diesen Kurs weiter zu steuern.
Beim Wien-Konzert waren gar nicht so wenige jüngere Leute am Start. Es ist nicht so, dass nur die Zeitzeugen aus der Punk-Urphase der späten 70er-Jahre zu euren Gigs kommen ...
Selbst mit dem vorletzten Album „Sonics In The Soul“ aus 2022, dem ersten nach Petes Tod, haben wir plötzlich Kids dazubekommen, die einige der neuen Songs bei den Konzerten auswendig mitgesungen haben. Wahrscheinlich haben ihre Eltern auch schon Buzzcocks gehört und sie wissen das noch nicht einmal. Wenn du nach der Musikhistorie gehst, kommst du von Green Day irgendwann zu den Buzzcocks zurück – unweigerlich. Bei allen Konzerten weltweit haben wir unterschiedliche Altersgruppen im Publikum und das ist das allergrößte Kompliment. Viele der klassischen Songs sind zeitlos und das kommt uns heute zugute. Auch produktionstechnisch hatten wir damals schon Material, das nicht altbacken oder geriatrisch klingt.
Ihr habt nicht nur Green Day und die ganze Punkrock-Welt inspiriert, sondern auch die komplette Musikszene in Manchester. Querbeet von Joy Division über The Smiths bis zu Oasis.
Ich weiß gerade nicht, warum ich überhaupt mit Green Day als Beispiel gekommen bin, die interessieren mich einen Scheiß. (lacht) Wir waren ganz am Anfang am Start, mit The Clash, The Damned und den Sex Pistols. Auch Bands wie U2, R.E.M. oder Nirvana waren von uns beeinflusst. Sie haben sich uns in den USA angesehen. Kurt Cobain und Dave Grohl haben gefragt, ob wir mit ihnen spielen möchten und so waren wir beim letzten Konzert, bevor sich Kurt umbrachte. Es ist ein großes Kompliment für uns, dass so viele große Bands von uns inspiriert sind. Damals war es gar nicht so leicht, Musik zu finden - viele Jahre vor dem Internet. Dass wir da mit Liveauftritten und Platten und Radio so viele Musiker erreichten, ist schön. Für die Veröffentlichung unserer ersten Single mussten wir uns 500 Pfund ausborgen, um 1000 Kopien pressen zu lassen. Wir waren blank, das war ein Himmelfahrtskommando.
Ein komplett anderes Zeitalter. Ihr habt am Anfang alles auf eine Karte gesetzt?
Plattenfirmen haben uns wegen unseres Sounds ausgelacht, wenn wir vorstellig waren. Dann veröffentlichten wir im März 1978 unser Debüt „Another Music In A Different Kitchen“ und plötzlich wollten sechs Labels unsere Unterschrift. Wir waren alle ca. 20 und rebellisch, wollten die am wenigsten kommerzielle Musik machen, die uns einfiel. Dass das auf so viel Gegenliebe stoßen würde, konnten wir nicht ahnen. Wir wurden dann Ende der 70er-Jahre auch zu DER Manchester-Band und nahmen bald Joy Division mit uns auf Tour. In den folgenden Jahren sagten auch die Stone Roses, die Smiths und Oasis, dass wir sie beeinflusst hätten. Möglicherweise haben wir Manchester als Musikmekka auf die Karte gebracht, das kann sein. Mich überrascht es jedenfalls noch immer.
Bist du eigentlich selbst Fan von all diesen Bands, die du genannt hast und die ihr inspiriert habt?
Vor allem Oasis und die Stone Roses, großartige Jungs.
Hast du Oasis auf der großen Reunion-Tour 2025 irgendwo live gesehen?
Nein, wir waren selbst unterwegs. Außerdem wohnt Liam Gallagher direkt hinter mir, ich sehe den verdammten Bastard ohnehin oft genug im Pub. (lacht) Kein Scherz, er ist vor zehn oder 15 Jahren nach Highgate gezogen, wo ich schon lange wohne. Wir lernten uns besser kennen als er seine Band Beady Eye beendete, besuchten ein paar Gigs und tranken im Pub. Er sagte mir, er stelle gerade eine neue Band zusammen. Ich dachte nur: „Mann, du warst bei Oasis und bei Beady Eye. Reicht‘s nicht bald mal?“ (lacht) Dann startete er sein Soloprojekt und feierte wieder Riesenerfolge. Unsere Gärten stoßen direkt aneinander, aber nein, zu den Konzerten habe ich es leider nicht geschafft.
Die britische Punk-Szene, die 1976 ins Rollen kam, ist heute längst zu einem vielerzählten und oftmals ausgeschmückten Mythos geworden. War alles so wild und zügellos, wie es nacherzählt wird, oder hast du die Realität als Zeitzeuge anders erlebt?
Je mehr Zeit vergeht, umso magischer wird die Vergangenheit repliziert. Es gibt immer mehr Geschichten, Mythen und Behauptungen, das ist der Lauf der Dinge. In den frühen 70ern setzte sich der Progressive Rock durch. Du hast dir das Acid reingepfiffen und dann die Pilze im Himmel beim Fliegen beobachtet. Aber irgendwann war das auserzählt und wir Jungen wollten es anders haben. Wir wollten Neues erschaffen. Es aufregend haben. Ich wohnte damals schon mit Leuten zusammen, die Drei-Minuten-Songs schrieben, den Leuten sagten, sie sollen sich verpissen und ihre billigen Gitarren an der Wand zerschellten – das war schon bevor die Sex Pistols populär wurden. Die Pistols spielten in London 1976 ihren legendären Gig, aus dem die Punk-Bewegung entstand. Die Buzzcocks-Musiker haben sie nach Manchester eingeladen und dort traf ich Pete Shelley und Howard Devoto, die Gründungsmitglieder, und wurde zum Teil davon. Ich habe dann „Fast Cars“ und andere Songs geschrieben und so ging es los.
Ein Kennenlernen, wie es früher üblich war.
Pete und ich sind von Anfang an sehr gut miteinander ausgekommen. Schon am nächsten Tag haben wir drei unsere Instrumente an die Verstärker gekoppelt und „Fast Cars“ rausgeblasen. Wir mussten das Lied ein paar Mal umarbeiten, bis es gut war, und dann eröffneten wir den Abend für die Pistols. Die Presse war zahlreich da, um über sie zu schreiben und sie bemerkten auch diese kleine Band aus Manchester namens Buzzcocks. Anfang 1976 hat in England noch kein Mensch von Punk gehört, aber heute sagen dir zehn Millionen Leute, sie waren damals bei diesem Gig dabei. Wirklich da waren Mick Hucknall von Simply Red und ein paar Jungs von Joy Division. Ich erinnere mich an etwas mehr als 20 Leute. 5000 behaupten, sie wären da gewesen. (lacht) Aber es war eine magische Nacht. Wenn Jesus aus Bethlehem ist, dann ist der Punk damals in Manchester geboren worden, denn dieser Gig bekam die Aufmerksamkeit, die die ganze Szene veränderte. Laut Pete haben wir uns zwei Tage früher als The Clash gegründet und die Konzerte der frühen Jahre sind unvergessen. So eine rohe Energie gab es bis dahin und auch danach nie wieder.
Du bist Zeitzeuge und direkt beteiligter Musiker einer der größten musikalischen Revolutionen der Pop-Geschichte.
So hat alles begonnen. All die Bands haben großartige Alben und Songs gemacht. Wir waren Punk oder Punk Rock, aber jede Band hat schnellstmöglich ihre eigene Identität für sich entwickelt. 1977 erschien unsere erste EP „Spiral Scratch“ und die hatte schon einen ganz eigenen Sound. Als Howard die Band verließ, haben Pete und ich etwas mehr Melodie und Humor eingebaut, was die Buzzcocks schließlich zu der Band machte, die man bis heute schätzt. Unsere Riffs, unsere Ideen oder unseren Sound hörst du bei Produktionen anderer Bands bis tief in die 80er-Jahre hinein. Als wir in New York die Ramones getroffen haben, haben wir unseren gegenseitigen Respekt bekundet. Sie waren mehr geradeaus, direkter in ihrem Sound, aber sie meinten immer, wir hätten die Szene mit unserem Klang erweitert. Wir waren damals auch vom deutschen Krautrock inspiriert, auch die Dissonanzen haben uns begeistert. Es passierte alles sehr unbewusst.
50 Jahre Teil der Buzzcocks zu sein, ist eine Marke. Du hast dein ganzes Erwachsenenleben als Musiker in dieser oder anderen Bands bestritten. Bist du froh darüber, dass du diesen Weg früh und nachhaltig beschritten hast?
Es ging gar nicht anders, denn in der Schule wusste weder ich mit mir was anzufangen noch die anderen. Mich hat nichts interessiert, ich wollte allein sein und meine Ruhe haben. Mantel überstreifen, Zigaretten einpacken und in den nächsten Pub – mehr Ziele hatte ich nicht. Viele meiner Songs drehen sich um philosophische Dinge und die Unsicherheit, nicht genau zu wissen, wohin mit sich im Leben. Herauszufinden, wer man wirklich ist und welchen Zweck man in der Welt erfüllt, kann eine furchtbar quälende Sache sein. So viele Menschen müssen einen üblen Job machen, um irgendwie zu überleben und mir blühte dasselbe Schicksal. Ich war lange Zeit in einem Stahlwerk beschäftigt und habe früh einen Firmenstreik provoziert. Mit Firmenstrukturen und Autoritäten hatte ich es nie so. Ich hatte vom ersten Tag an Probleme und kam relativ schnell nie mehr wieder dorthin zurück. Die Musik war immer mein Anker. All die Bilder, die sich daraus ergeben. Die Klänge, die durch den Körper fließen – die 60er-Jahre waren ja voll mit großartiger Musik.
Kunst und Kultur waren immer gute Fluchtmöglichkeiten aus dem Alltag. Waren sie für dich besonders wichtig?
Musik ist die abstrakteste Form der Kunst. Ich habe auch immer viel gelesen und war in zahlreichen Galerien, habe mir viele Gemälde angesehen. Wenn ich mir ein Album gekauft habe, habe ich mir meist auch ein Buch dazu gekauft. Wir Jungen waren keine Wilden, die einfach nur herumgeschrien haben und Gitarren an die Wand schmissen. Gut, wir waren das auch, aber nicht nur. (lacht) Wir haben viel Kunst in unser Leben gelassen, waren irrsinnig inspiriert und interessiert. Heute wird Musik leider oft so oberflächlich gehört. Man hält quasi den Finger ins Wasser, zieht ihn aber gleich wieder raus und geht weiter. Es gibt Alben, die toll klingen, weil sie digital auf Computern produziert sind, aber Computer haben kein menschliches Gehirn. Wo bleiben da Herz und Seele? Die Substanz? Mozart oder Beethovens Energie wird kein Computer der Welt übertreffen können.
Bist du als Teil der Punk-Explosion von 1976 noch in Kontakt mit Musikern und Leuten von damals, die noch leben oder gar noch live unterwegs sind?
Wenn wir uns über den Weg laufen, sind wir immer noch die „Klasse von 1976“, das bleibt für immer. In der Rückschau war das magisch, wie aus so vielen Ecken zur selben Zeit so viele Kids mit unterschiedlichen Hintergründen und Motiven diese Welt begründeten. Ich kann mich sogar erinnern, dass ich für einen kurzen Moment schon damals überlegt habe, ob sich das nur gerade jetzt so besonders anfühlt, oder es ein geschichtsträchtiger Moment wird. Wir lebten im Moment, wollten Spaß haben und Dinge erleben – mehr hat uns nicht interessiert. Deshalb entstand alles so organisch. Musik, Image, die Mode, alles. Niemand hat sich an einen Tisch gesetzt und Dinge durchgeplant. Wir haben Musik gemacht und sind einen Schritt nach dem anderen gegangen. 1976 erwachte das kulturelle Leben in Großbritannien und den USA neu. Punk Rock war das heiße Ding und revolutionierte die Kulturwelt. Wir dachten damals, wir wären jetzt der heiße Scheiß für den nächsten Monat, aber es war fast wie mit dem Rock’n’Roll in den frühen 50ern - der Beginn einer ganzen Bewegung.
Allerdings waren die Hintergründe und Botschaften anderen. Punk war immer extrem politisch und zeitgeistig.
Das war notwendig. Die Arbeitslosenrate war damals immens hoch, die Menschen waren perspektivenlos und hatten keine Ahnung, wohin mit ihrem Leben. Wir gaben dieser Unsicherheit einen Klang. Bei den Konzerten konnten Menschen offen über diese Themen reden, ihre Sorgen teilen und sich auspowern. Wir Bands waren wie wütende Tanten, die ihren Neffen sagen, sie sollen das Establishment attackieren und sich wehren. Wir haben in unseren Songs drängende Fragen aufgeworfen, hatten aber selber keinen Tau, was die richtigen Antworten darauf sind. (lacht)
Kommen wir zurück zur Gegenwart: Ist bei den Buzzcocks genug Motivation da, um weiter neue Studioalben zu schreiben?
Wir haben in recht kurzer Zeit zwei geschrieben und ich hoffe, dass es noch länger so weitergeht. Wir haben intern fast den Spirit von früher. Wir veröffentlichen derzeit alle zwei Monate eine Single, wie früher auch The Clash. 1978 haben wir sogar zwei Alben veröffentlicht. David Bowie, Bob Dylan, die Beatles – sie alle sprudelten über vor Kreativität und haben in kurzer Zeit enorm viel Musik veröffentlicht. Wir wollen ein bisschen dorthin zurück. Die Inspirationen kommen mir von überall. Unlängst war ich im Motown Museum von Detroit und hatte gleich wieder Ideen, die ich mit dem Buzzcocks-Stil vermischen könnte. Ich höre Krautrock, Motown, aber auch die Kinks und The Who. Möglicherweise hat das nächste Album Motown-Beats. Ist das nicht schön, wenn man sich immer wieder selbst überraschen kann?
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