Der Apfel wird billiger, die Banane bleibt teuer. Die Politik entscheidet, was künftig günstiger sein darf und im Einkaufswagerl landen soll. Die Liste zur Mehrwertssteuersenkung machts möglich. Aber hat sie richtig entschieden? Wie würde Ihre Auswahl aussehen, welche Lebensmittel fehlen Ihnen auf der Liste?
Die Regierung sagt, die Liste decke ein Drittel des Einkaufs ab. Acht Euro Entlastung pro Monat, heißt es. Auf dem Papier klingt das nach Hilfe. Ohne Kontext gelesen wirkt die Liste jedoch wie ein Einkaufszettel aus der Nachkriegszeit. Die Politik erwählt, welche Lebensmittel Luxus sind und welche nicht. Aber der Wocheneinkauf besteht nicht nur aus Mehl und Semmeln. Im Wagen liegen auch Käse, Joghurt, Öl, Zucker. Vielleicht ein Stück Fleisch, Fisch, Kaffee, Tee. Oder auch eine Banane fürs Kind. All das bleibt außen vor. Warum? Weil es importiert ist? Weil es verarbeitet ist? Oder weil irgendwo eine Budgetgrenze gezogen werden musste, die man nicht offen benennen will?
Jetzt sind Sie dran:
Welche Lebensmittel fehlen Ihrer Meinung nach auf der Liste? Was landet bei Ihnen regelmäßig im Einkaufskorb und wurde übersehen? Ist diese Steuersenkung echte Hilfe oder mehr Symbolpolitik? Und: Würde Ihr Wocheneinkauf dadurch spürbar billiger werden?Erzählen Sie uns Ihre Einschätzung in den Kommentaren!
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