Am Dienstag ziehen zahlreiche Taxis erneut durch die Wiener Innenstadt, um gegen billige Fahrdienste wie Uber und Bolt zu demonstrieren. Laut ÖAMTC ist besonders in der City und in der Leopoldstadt während der Stoßzeiten zum Arbeitsende mit Staus und Verzögerungen zu rechnen.
Bereits im Herbst haben Taxler ihrem Ärger Luft gemacht. Ab dem Nachmittag ziehen im Rahmen einer Großdemonstration erneut rund 800 Taxis durch die Innenstadt, heißt es von den Veranstaltern. Der Protest trägt den Titel „Schwierige Situation der Taxifahrerinnen und Taxifahrer“.
Gefordert wird unter anderem eine Regulierung, die „faire Wettbewerbsbedingungen“ sicherstellen soll. Auch für Dienstag erwarten die Veranstalter eine hohe Beteiligung. Autofahrer müssen mit teils langen Verzögerungen rechnen.
Brennpunkt am Praterstern und Ring
Laut dem ÖAMTC ist vor allem in der Innenstadt sowie in der Leopoldstadt mit Staus und Verkehrsbehinderungen zu rechnen. Diese werden zwischen 16 und 18 Uhr erwartet, also vom Beginn der Demonstration bis zu ihrem Ende. Sammelpunkt ist die Arbeiterstrandbadstraße in Wien-Floridsdorf.
Der Demozug führt über die Wagramer Straße in Richtung Reichsbrücke, weiter über die Lassallestraße, den Praterstern und die Praterstraße in den zweiten Bezirk. Danach ziehen die Demoteilnehmer über die Aspernbrückengasse und die Aspernbrücke weiter über die Ringstraße, den Franz-Josefs-Kai und die Uraniastraße.
ÖAMTC rät zur Nutzung von Öffis
Bereits im Herbst zogen Wiener Taxler laut hupend mit rund 2000 Teilnehmern durch die Innenstadt. Die Demonstration führte damals zu massiven Staus und langen Verzögerungen. Als Brennpunkt galt bereits damals der Bereich rund um den Praterstern, wo auch am heutigen Dienstag wieder erhebliche Staus entstehen könnten.
Der ÖAMTC warnt erneut vor temporären Verkehrssperren und Umleitungen im Bereich der Demonstration sowie auf angrenzenden Straßenzügen. Pendler sowie Heimreisenden wird geraten, mehr Zeit einzuplanen oder auf öffentliche Verkehrsmittel auszuweichen.
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