Capitals im Westen

Sechs Punkte stehen auf dem Speiseplan

Sport
16.01.2026 09:00

Die Vienna Capitals können sich auf den Rückhalt ihrer Fans verlassen. Mehr als 6000 pilgerten im Schnitt zu den letzten vier Heimspielen. Dabei ist Tabellenplatz zehn nicht unbedingt der beste „Appetit-Anreger“. Der Sportliche Leiter Christian Dolezal lässt sich indes auch von den vielen Verletzungen den Appetit auf Top-Eishockey nicht verderben.

Salat, Hühnerfleisch, dazu ein Holunder-Soda. Das Mittagessen ist bei Christian Dolezal nach wie vor sportlich. Als Sportlicher Leiter der Vienna Capitals braucht der 39-Jährige seit seinem Amtsantritt im April 2024 einen guten Magen.

Christian Dolezal ist ein „Ur-Capital“.
Christian Dolezal ist ein „Ur-Capital“.(Bild: GEPA)

„Nach dem Aus gegen Fehervar letzte Saison im Pre-Play-off wollen wir den nächsten Schritt gehen“, hatte man zu Saisonbeginn die Top 6 als Ziel ausgerufen. Nach 36 von 48 Spielen im Grunddurchgang ist das rechnerisch noch möglich, aber kaum realistisch. „Müssen wir akzeptieren, auch wenn wir zuletzt phasenweise wie ein Top-6-Team Eishockey spielen“, nimmt der stets bescheidene Wiener den Mund nicht zu voll, wenn er unter Headcoach Kevin Constantine seit November einen Aufwärtstrend erkennt.

Unter Kevin Constantine geht es bei den Capitals bergauf.
Unter Kevin Constantine geht es bei den Capitals bergauf.(Bild: GEPA)

Dass das Gebotene den Geschmack der Fans trifft, zeigt der große Zuschauerzuspruch. Zu den letzten vier Heimspielen kamen im Schnitt mehr als 6.000 Zuschauer – klarer Bestwert in der ICE Hockey Liga. „Das macht uns natürlich sehr stolz“, nickt „Dole“. „Wir wollen, dass die Fans nach dem Spiel rausgehen und sagen: Da komme ich gerne wieder her.“

Keine Verletzungen im Training
Indes stoßen dem ehemaligen Flügel die zahlreichen Verletzungen sauer auf: „Die sind aber alle in Spielen durch Fremdeinwirkung passiert. Keiner unserer Spieler hat sich im Training wehgetan“, betont er die sportwissenschaftlich geleitete Trainingssteuerung.

Auch den Appetit der Fans regt man in Kagran mit Aktionen für Kinder, Studenten oder Sonderabos gerne an. Am Ende des „Menüs“ zählt aber dennoch die sportliche Leistung: „Wir spielen jetzt schon im Play-off-Modus, brauchen Siege“, stehen heute (in Vorarlberg) und morgen (Innsbruck) sechs Punkte auf dem Speiseplan. Schließlich soll es ja als süßen Nachtisch eine Post-Season geben.

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