Gleich dem amerikanischen Spielfilm haben zwei Brüder als Quereinsteiger den beliebten Steppentierpark Pamhagen übernommen.
50 Jahre lang war der Steppentierpark Pamhagen im Familienbesitz der Familie Acs. Johann Acs ist jetzt in Pension gegangen, hatte aber keinen Nachfolger. Die Brüder Andreas und Christian Andert aus Pamhagen sind im Tierpark quasi aufgewachsen. „Seit wir selbst Kinder haben, ist der Tierpark wieder ein fixer Anlaufpunkt für uns. Wir haben ihn wiederentdeckt und es wäre sehr schade gewesen, wenn er geschlossen worden wäre. Also ist uns die Schnapsidee gekommen, dass wir ja übernehmen könnten“, erklären sie, warum sie jetzt dort sind, wo sie eben sind.
Die „Schnapsidee“ wurde immer konkreter und schließlich zur Tatsache. Im Vorjahr haben die Brüder gemeinsam mit Hans Acs den Tierpark geführt und sich eingearbeitet. Seit 1. Jänner gehört er offiziell ihnen. Heißt: Die beiden haben jetzt rund 200 Tiere – aufgeteilt auf etwa 50 Rassen. Da findet man alte Haustierrassen genauso, wie Wildtiere.
Ein ganz besonders süßes Tierkind gibt’s übrigens auch gerade: Susi ist ein Ziegenbaby, das von der Mutter nicht angenommen worden war. Jetzt ist Andreas Mama und Papa in einem – und Susi seine ständige Begleiterin.
Die beiden Versicherungsagenten machen auch gerade die Ausbildung zum Tierpfleger – eine spannende Materie. „Man erhält einen Einblick, wie andere Zoos etwas handhaben. Das ist wirklich interessant.“
Einiges wird neu
In der Winterpause ist im Tierpark Pamhagen schon einiges passiert. So soll der Wald verjüngt werden. 150 Bäume wurden gepflanzt, etwa ebenso viele alte, kaputte gefällt. Außerdem soll der Spielplatz erweitert und erneuert und der Boden mit Hackschnitzeln aufgefüllt werden. Futterküche und Futterlager für die Tiere wurden bereits erneuert.
Auch eine Bankomatkassa wird Einzug im Tierpark halten. Außerdem sollen in nächster Zeit das Waschbärengehege und auch das Bärgengehege adaptiert werden. „Wir wollen den urigen Charakter des Tierparks erhalten. Trotzdem wird einiges neu.“
Wann aufgesperrt wird, ist wetterabhängig. Angepeilt ist auf jeden Fall Mitte März.
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