Neues Rennen

Fix: Nachtslalom in Flachau bekommt „Brüderchen“

Ski Alpin
13.01.2026 16:02

Tolle Nachrichten für Flachau: Im kommenden Jahr gibt’s vor dem Kultrennen am 5. Jänner am Tag zuvor einen Flutlicht-Riesentorlauf.

Der Nachtslalom von Flachau ist das Glanzstück im Weltcup-Winter der Alpin-Frauen. Zuschauer-Andrang, Stimmung beim Rennen und auch das höchste Preisgeld – das sorgt für ein Alleinstellungsmerkmal des Events in der Heimatgemeinde von Hermann Maier.

In einem Jahr wird der Nachtslalom Zuwachs bekommen. Durch den ersten Damen-Riesentorlauf unter Flutlicht im Weltcup. Am Montag vor dem Slalom am 5. Jänner 2027 wird es ein Giant-Rennen geben. Worauf sich Julia Scheib schon besonders freut: „Ich bin noch nie einen Flutlicht-Riesentorlauf gefahren. Das taugt mir sehr“, ließ die dreifache Saisonsiegerin wissen.

Julia Scheib
Julia Scheib(Bild: GEPA)

Vorbild für die Flachauer Doppelveranstaltung ist logischerweise Schladming. Auch dort ist je der berühmte Nachtslalom um ein zusätzliches Rennen unter Flutlicht bereichert worden.

„Effizienter und nachhaltiger“
Das ergäbe, betont ÖSV-Generalsekretär Christian Scherer, aus sportlichen wie aus organisatorischen Gründen Sinn: „Es ist effizienter und nachhaltiger, die notwendige Infrastruktur für zwei Bewerbe zu nützen.“ Dass der neue Termin in Flachau (vor Dreikönig) eine Herausforderung darstellt, versteht sich von selbst.

Christian Scherer
Christian Scherer(Bild: GEPA pictures)

Schließlich sind die Weihnachtsferien im Tourismus absolut Hochsaison – der Österreich-Teil der Vierschanzen-Tournee bindet auch viele TV-Ressourcen. „Ohne die Bereitschaft aller Beteiligten wäre das nicht möglich gewesen. Der Termin ist auch ein Entgegenkommen gegenüber der FIS“, stellte Scherer fest. Der Zuschauerandrang beim Rennen in Flachau dürfte in den Ferien wahrscheinlich noch zunehmen.

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Ohne die Bereitschaft aller Beteiligten wäre das nicht möglich gewesen.

Christian Scherer

Riesentorläufe auf der Hermann-Maier-Strecke sind keine Neuigkeit. Insgesamt fanden bereits sieben Giant-Weltcup-Bewerbe dort statt, zwei Damen-Rennen. Beim Finale 2002 siegte die Schweizerin Sonja Nef, Michaela Dorfmeister war beste Österreicherin (6.). 2016 landeten beim Erfolg von Viktoria Rebensburg (D) die Österreicherinnen Eva-Maria Brem und Stephanie Brunner auf den Plätzen 4 und 5.

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