Paukenschlag in der spanischen La Liga: Real Madrid hat am Montag Trainer Xabi Alonso gefeuert.
Damit ist der 44-Jährige nach etwas mehr als einem halben Jahr bei Real schon wieder Geschichte. Wie der Rekordmeister am Montag mitteilte, wurde der Vertrag in gegenseitigem Einvernehmen aufgelöst.
Arbeloa wird Nachfolger
Alonso, der einst selbst für Real gespielt hatte, war im Sommer 2025 zu den Königlichen gewechselt, nachdem er davor erfolgreich Bayer Leverkusen in der deutschen Bundesliga betreut hatte. Sein Nachfolger beim Klub von David Alaba ist Alvaro Arbeloa.
Alonso konnte an seiner alten Wirkungsstätte nicht an seine Arbeit in Deutschland – mit Leverkusen holte er 2024 das Double - anschließen. In der Liga liegt Real vier Punkte hinter Barcelona auf Rang zwei. In der Champions League sind die Madrilenen nur Siebenter, es droht der Gang ins Play-off.
Fulminanter Start, jähes Ende
Dabei konnte Alonsos Real zunächst überzeugen. Nach dem Halbfinale bei der Club-Weltmeisterschaft wurden zu Beginn dieser Saison in den ersten 14 Pflichtspielen 13 Siege bejubelt. Es war der beste Saisonstart, den die Königlichen jemals hatten. Doch ausgerechnet bei seinem früheren Verein Liverpool (0:1) Anfang November in der Champions League startete die Talfahrt für den Basken mit dem Starensemble.
Am Sonntag setzte es im spanischen Supercup-Finale gegen die Katalanen eine 2:3-Niederlage. Es war die letzte Niederlage unter dem Nachfolger von Carlo Ancelotti, dem auch Zerwürfnisse mit Teilen der Mannschaft nachgesagt wurden. Der Vertrag des 44-jährigen Alonso bei Real wäre noch bis 2028 gelaufen.
Mit dem 42-jährigen Arbeloa übernimmt ein weiterer ehemaliger Real-Profi den Posten. Der hoch dekorierte ehemalige spanische Teamspieler (Weltmeister 2010, Europameister 2008 und 2012) war seit vergangenem Sommer Trainer der zweiten Mannschaft. Er sitzt schon am Mittwoch im Spiel der Copa del Rey gegen Zweitligist Albacete auf der Bank.
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