Teambewerb in Zakopane

Wieder Anzug-Ärger: Gesamte Nation disqualifiziert

Ski Nordisch
10.01.2026 16:25

Wieder Anzug-Ärger im Skispringen! Beim Teambewerb in Zakopane hat es die nächste Disqualifikation wegen mutmaßlicher Manipulation gegeben – mit harten Folgen für ein ganzes Team.

Der 24-jährige Italiener Francesco Cecon war als dritter Springer an der Reihe und landete bei 124 Metern. Kurz danach folgte jedoch die kalte Dusche: Disqualifikation wegen eines nicht regelkonformen Anzugs vor dem Start. Damit war der Bewerb für Italien schlagartig beendet. Auch Teamkollege Giovanni Bresadola durfte nicht mehr antreten, die gesamte Nation wurde aus dem Wettkampf genommen.

Hayböck erklärt den Vorfall
„Es kann vieles sein. Man geht zur Schrittkontrolle beim Start und ab diesem Zeitpunkt darf man den Anzug nicht mehr angreifen. Ich denke, dass ihm da noch etwas passiert ist“, erklärte ORF-Experte und Co-Kommentator Michael Hayböck die Situation.

Francesco Cecon wurde beim Teambewerb in Zakopane disqualifiziert
Francesco Cecon wurde beim Teambewerb in Zakopane disqualifiziert(Bild: GEPA)

Der Fall sorgt erneut für Diskussionen rund um die verschärften Kontrollen im Skispringen. Erst bei der Vierschanzentournee traf es Timi Zajc, der disqualifiziert wurde.

Nachwirkungen des Norwegen-Skandals
Ausgangspunkt für die strenge Linie der FIS ist der Anzug-Skandal der Norweger in der vergangenen Saison. Seither wird kompromisslos durchgegriffen und das offenbar ohne Ausnahmen. 

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