Obduktionsergebnis da

Todesdrama: Opfer konnte Flammen nicht entkommen

Kärnten
08.01.2026 16:46

Ihre Wohnsituation wurde der Klagenfurterin mutmaßlich zum Verhängnis: Nachdem der Brand ausgebrochen war, schaffte es die 67-Jährige offenbar nicht mehr, den Flammen im „Messie-Haus“ zu entkommen.

Einen Tag nach der erschütternden Feuertragödie in Klagenfurt-Annabichl liefen die Ermittlungen des Landeskriminalamtes am Einsatzort in der Terndorfer Straße weiter auf Hochtouren. Zumal die Brandexperten inklusive Spürhund ihrer Arbeit erst so richtig nachkommen konnten, nachdem die Kollegen der Berufsfeuerwehr Klagenfurt Sicherheitsvorkehrungen getroffen hatten.

Wie ausführlich berichtet, war das kleine, verwachsene Haus in der Nacht auf Mittwoch zum Raub der Flammen geworden. Und damit die zwei- und vierbeinigen Ermittler gefahrlos die Brandruine betreten und durchsuchen konnten, musste die einsturzgefährdete Decke zuvor erst fachmännisch abgestützt werden. Wie sich schlussendlich herausstellte, hatte das verheerende Feuer gegen Mitternacht vom Erdgeschoß aus seinen tödlichen Lauf genommen.

(Bild: zVg)
(Bild: zVg)
Selbst die Feuerwehr hatte Mühe, das Haus durch den mit Unrat blockierten Eingang zu betreten.
Selbst die Feuerwehr hatte Mühe, das Haus durch den mit Unrat blockierten Eingang zu betreten.(Bild: zVg)
(Bild: Berufsfeuerwehr Klagenfurt)

Schwedenofen von Müll umstellt
Dort befand sich auch der Schwedenofen der 67-Jährigen. Und um ihn herum stapelten sich die Müllberge. Die binnen weniger Minuten in Vollbrand standen. Nachdem die Einsatzkräfte über ein Fenster eingestiegen waren, entdeckten diese den leblosen Körper der Bewohnerin im ersten Stock – in ihrem Schlafzimmer – nahe dem Fenster. Offenbar hatte die Pensionistin noch versucht, über das Fenster vor den Flammen beziehungsweise vor dem sich ausbreitenden, beißenden Rauch zu fliehen.

Der Haupteingang des kleinen Hauses war jedenfalls durch Unrat blockiert. Selbst die Feuerwehrkräfte hatten keine Chance, dort durchzukommen. Und die Flucht über die ebenerdige Terrassentür – der mutmaßlich übliche Ein- und Ausgang der Pensionistin – war aufgrund der wütenden Feuersbrunst ebenfalls nicht mehr möglich.

Fremdverschulden ausgeschlossen
Laut der gerichtsmedizinischen Obduktion des Leichnams starb die allein und zurückgezogen lebende Pensionistin durch eine Rauchgasvergiftung. Ein Fremdverschulden kann ausgeschlossen werden, wie die Polizei mitteilt.

Loading...
00:00 / 00:00
Abspielen
Schließen
Aufklappen
kein Artikelbild
Loading...
Vorige 10 Sekunden
Zum Vorigen Wechseln
Abspielen
Zum Nächsten Wechseln
Nächste 10 Sekunden
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
Loading
Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.

Kostenlose Spiele
Vorteilswelt