Alexander van der Bellen und Fabio Cannavaro enthüllten am Mittwoch den WM-Pokal im ÖFB-Campus in Wien-Aspern. Zwei „Krone“-Gewinner hatten die begehrteste Trophäe des Weltfußballs zuvor aus Istanbul nach Wien geholt.
Polizisten schützten den ÖFB-Campus in Wien-Aspern. Passanten fragten vor dem Eingang, was denn hier los sei. 193 Tage vor dem großen Finale der Fußball-WM in den USA, Kanada und Mexiko gastierte der WM-Pokal im Rahmen der FIFA World Cup Trophy™ Tour by Coca-Cola in den neuen Räumlichkeiten des österreichischen Fußball-Bundes.
WM-Pokal nur in vier europäischen Ländern
Josef Pröll, Aufsichtsratsvorsitzender des ÖFB, betonte: „Es ist etwas ganz Besonderes, diese Trophäe bei uns zu haben. Österreich ist neben Frankreich, Spanien und Portugal nur eines von vier europäischen Ländern auf der Tour des WM-Pokals. Es ist für uns auch ein Signal für den Aufbruch in ein sehr spannendes Jahr.“
Zwei „Krone“-Gewinner waren hautnah dabei
Pröll führte eine Delegation, die den Pokal aus Istanbul nach Wien gebracht hatte, an. Mittendrin in Istanbul und bei der Präsentation waren auch Roman und Alexander Feiertag aus der Steiermark, die beim „Krone“-Gewinnspiel das große Los gezogen hatten.
Roman, der in der Finanzverwaltung der Stadtgemeinde Weiz arbeitet, erzählte: „Es war absolut einzigartig. In Istanbul genossen wir mit der ÖFB-Delegation im Restaurant Banyan, das sogar einen Michelin-Stern hatte, ein traumhaftes Abendessen mit mehreren Gängen, wobei einer besser als der andere geschmeckt hat. Auch die Aussicht war gigantisch, wir haben direkt auf die Bosporusbrücke geschaut.“ Die Übernachtung im Fünfsterne-Hotel Conrad Istanbul Bosphorus war ebenfalls ein ganz spezielles Erlebnis.
In einem Privatjet, der innen und außen von Coca-Cola gestaltet war, ging es dann Mittwoch Früh mit dem WM-Pokal aus Istanbul nach Wien. Vor der Ankunft im ÖFB-Campus gab es noch einen Brunch im Cafe Sacher. Dort machten Vater (51) und Sohn (19), die für Michael Gregoritsch und David Alaba schwärmen, auch ein Erinnerungsfoto mit Österreichs U17-Teamchef Hermann Stadler: „Er hätte mit seinem Team fast den WM-Pokal geholt. Mal schauen, wie es der Mannschaft von Ralf Rangnick gehen wird.“
„Gernot Trauner war ein Schüler von mir“
Zu der spaßigen Feiertags-Diskussion von Bundespräsident Alexander van der Bellen und ÖFB-Rekordschütze Marko Arnautovic lachten sie: „Es gibt nicht nur einen Feiertag, sondern gleich zwei, nämlich uns zwei.“
Am Nachmittag kamen dann auch noch andere „Krone“-Gewinner in den ÖFB-Campus. Sie hatten einen der limitierten Plätze für die nicht öffentliche Präsentation gewonnen. Einer von ihnen war Wolfgang Rupprecht aus Linz: „Seitdem ich fünf Jahre alt bin, bin ich ein riesiger Fußball-Fan. Es ist großartig, bei so einer tollen Veranstaltung dabei sein zu dürfen.“ Sein Lieblingsspieler in Österreichs Nationalmannschaft? „Gernot Trauner, er ist ein ehemaliger Schüler von mir.“
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