Für Motorradfahrer Tobias Ebster ist die Rallye Dakar in Saudi-Arabien kurz nach dem Start der dritten Etappe jäh zu Ende gegangen. Der 28-jährige Tiroler brach sich bei einem Sturz bei Kilometer 14 das Kahnbein an der linken Hand. Wie Ebster auf Instagram mitteilte, werde er nun schnellstmöglich nach Hause reisen und sich einer Operation unterziehen.
„Das ist sicherlich nicht der Ausgang, den ich mir erhofft habe“, schrieb der Tiroler, der im Vorjahr auf dem neunten Gesamtrang gelandet war. In einer Linkskurve verlor Ebster die Kontrolle über sein Motorrad, das anschließend genau auf die linke Hand fiel. „Ich habe sofort gewusst, dass da etwas gebrochen ist. Ich konnte mein Bike nicht mehr aufheben.“ Nach dem Sturz wurde Ebster erstversorgt und per Helikopter zurück ins Biwak gebracht.
Vor zwei Jahren brach sich der Tiroler unmittelbar vor seiner ersten Rallye Dakar dasselbe Kahnbein. „Ich bin dann operiert worden und habe mir das jetzt leider wieder gebrochen. Die Schraube ist drinnen, aber es ist trotzdem gebrochen.“
In der Motorrad-Gesamtwertung liegt weiter Daniel Sanders voran. Der KTM-Pilot kam am Dienstag als Dritter hinter den beiden Honda-Piloten Tosha Schareina (ESP) und Ricky Brabec (USA) ins Ziel. Der Australier büßte 3:28 Minuten ein, führt gesamt aber 1:07 Min. vor Brabec und 1:13 vor Schareina
Ford dominiert Auto-Wertung
Bei den Autos gab es einen Umsturz im Gesamtklassement, das nun von fünf Ford-Piloten angeführt wird. Den Etappensieg und die Führung in der Gesamtwertung holte sich Mitch Guthrie. Der US-Amerikaner gewann 2:27 Min. vor dem Tschechen Martin Prokop, der auch gesamt mit 26 Sekunden Rückstand Rang zwei einnimmt.
Der unter dem Namen Max Mustermann antretende Red-Bull-Milliardär Mark Mateschitz beendete die Etappe mit 51:33 Minuten Rückstand auf Rang 60 und liegt in der Gesamtwertung auf Platz 62 (+2:18:33 Stunden).
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