Klinikum Klagenfurt

Rechnungshof nahm Millionenprojekt unter die Lupe

Kärnten
30.12.2025 20:00

Im Klinikum muss das Angebot an speziellen Röntgen-Anlagen erweitert werden. Der Kärntner Landesrechnungshof nahm das Millionenprojekt unter die Lupe.

Schon 2024 stießen das Klinikum Klagenfurt und das LKH Villach bei Untersuchungen mit Koronarangiographie-Anlagen, mit denen Herzkranzgefäße und mögliche Engstellen sichtbar gemacht werden können, an die Kapazitätsgrenzen. Und weil bis 2027 ein Anstieg der Untersuchungen um 17 Prozent prognostiziert wird, wurden im Regionalen Strukturplan Gesundheit zwei neue Anlagen für das Klinikum beschlossen – bis zum Jahr 2030 soll es dann in Kärnten insgesamt vier geben.

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Die KABEG sollte notwendige Grundsatzentscheidungen derart fundiert treffen, dass diese beständig sind und kostenintensive Überarbeitungen vermieden werden.

Günter Bauer, Landesrechnungshof-Direktor

Diese Millioneninvestition nahmen nun die Prüfer des Landesrechnungshofs (LRH) unter die Lupe. Dabei wurden die angesetzten Sollkosten von 12,15 auf 11,91 Millionen Euro korrigiert. „Der LRH empfiehlt, die Mengenermittlungen und Einheitspreise nochmals zu prüfen sowie die endgültigen Entscheidungen hinsichtlich der Eventualpositionen vor der Ausschreibung zu treffen“, erklärt LRH-Direktor Günter Bauer. Denn Pläne stimmten teils nicht mit ermittelnden Mengen und Leistungen überein, auch ein Vorentwurf musste um 100.000 Euro abgeändert werden.

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