In der ICE-Liga ist der VSV am Freitag bei Liga-Einsteiger Ferencvaros Budapest unter Druck – die Ungarn sind auf zwei Punkte rangerückt. Bei Torjäger Maxi Rebernig läuft‘s diese Saison noch gar nicht. Dafür trifft KAC-Stürmer Mathias From nach Belieben und hat jetzt zwölf Partien in Folge gepunktet. Dieser Lauf soll am Freitag beim Heimspiel gegen Vorarlberg weitergehen.
Ganz schön das „Düserl“ geht jetzt wohl den zwei umstrittenen VSV-Chefitäten, Geschäftsführer Martin Winkler und Sportchef Herbert Hohenberger!
Unter Tuomie besser
Denn: Bis der beliebte und sportlich erfolgreiche Trainer Tray Tuomie völlig unerwartet vor die Türe gesetzt wurde, lief es richtig gut. In den letzten sechs Partien unter Tray holte Blau-Weiß starke vier Siege, darunter war sogar ein Derbytriumph! In der Tabelle lag man auf Platz sechs mit einem Punkt Vorsprung auf Salzburg.
Unter Allard erst ein Sieg
Die letzten fünf Begegnungen ohne Tuomie setzte es dann aber vier Pleiten – Neo-Coach Pierre Allard gewann von seinen drei Partien nur eine. Jetzt sind die Adler Siebenter mit fünf Zählern Rückstand.
Ungarn machen Druck
Der Druck ist auf einmal riesig. Verliert VSV heute daheim gegen den Achten Ferencváros Budapest, wird man sogar von den Ungarn überholt – dann wären die „Top 6“ so gut wie gelaufen.
Klar denke ich oft darüber nach, dass es mit dem Toreschießen diese Saison nicht so klappt. Ich muss einfach hart weiterarbeiten.
VSV-Stürmer Maxi REBERNIG
Rebernig hadert etwas
„Das ist ein Sechspunktespiel für uns“, weiß „Maxi“ Rebernig. „Budapest ist ein gefährliches Team. Wir müssen uns 60 Minuten an den Spielplan halten, dann wird’s klappen.“
Erst zwei Tore
Rebernig hofft selber auch auf ein Happy End. Vorige Saison war er ja der drittgefährlichste österreichische Bomber mit 23 „Einschlägen“. Heuer hält er erst bei zwei: „Klar denke ich oft darüber nach. Spielerisch passt es eh, nur das Tor treffe ich im Moment nicht. Wichtig ist, hart weiterzuarbeiten.“ Neuzugang Brett Ritchie feiert sein Debüt.
Schön langsam wird dieser Lauf unheimlich! Denn KAC-Stürmer Mathias From verbuchte am Mittwoch auch beim 6:3-Sieg in Fehervar zwei Tore und einen Assist. Damit hat der pfeilschnelle Däne seit der letzten Teampause Anfang November in jeder der zwölf Partien gepunktet. So eine Serie gab’s bei den Rotjacken im Grunddurchgang seit zumindest 20 Jahren nicht. „Es ist ein gutes Gefühl. Ich darf nicht zu viel darüber nachdenken – ich will einfach so weitermachen“, betont der Stürmer.
Erster in Torjägerliste
Starke 21 Scorerpunkte (darunter elf Treffer) verbuchte der 28-Jährige alleine in diesen zwölf Partien. Damit setzte er sich jetzt mit 16 Toren – gemeinsam mit Landsmann Nicolai Meyer (Laibach), Brian Lebler (Linz) und Brad McClure (Bozen) – an die Spitze der Schützenliste. Ebenfalls überragend: Mit vier Siegestoren hat From die meisten der ICE-Liga erzielt: „Aktuell weiß ich einfach, dass ich treffen werde, sobald ich ein paar Chancen bekomme.“
Starkes Skandinavien-Duo
Ein wichtiger Baustein für Mathias ist sein Linienkollege Mario Kempe – mit dem Schweden bildet er ein kongeniales Skandinavien-Duo: „Wir denken am Eis ähnlich, dann läuft das fast automatisch. Aber ich glaube, dass wir die Chemie im Laufe der Saison sogar noch weiterentwickeln können.“
Es ist ein gutes Gefühl, so viele Tore zu schießen. Aber ich möchte nicht zu viel darüber nachdenken, sondern einfach so weitermachen.
KAC-Torjäger Mathias FROM
Zwei Siege als Ziel
In den zwei Partien vor der Pause – heute daheim gegen Vorarlberg und am Sonntag bei Ferencváros in Budapest – wollen die Klagenfurter (obwohl einige Cracks kränkeln) Platz eins verteidigen und als Leader in die Weihnachtspause gehen. „Klar ist es schön, an der Spitze zu sein. Ich sehe keinen Grund, warum wir aus diesen Spielen nicht zwei Siege holen sollten.“
Vertrag läuft aus
Die Vorarlberger sind am Mittwoch direkt aus Salzburg angereist, kamen dort ja mit 0:7 unter die Räder. „Daher haben sie etwas gutzumachen, wir müssen aufpassen“, warnt From, dessen Vertrag am Saisonende ausläuft. „Ich mag es hier und sehe keinen Grund, warum ich nicht bleiben sollte. Aber man weiß nie, was passiert.“
Am Freitag trifft er schon vorm Spiel auf die Fans – beim vorweihnachtlichen Fest am Vorplatz der Horten-Arena (Start um 16 Uhr) marschieren die Spieler um 17 Uhr am Weg in die Kabine durch die Menge. Dazu sammeln die Fanklubs Spenden für eine Charity-Aktion.
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