Wiens einziger internationaler Busbahnhof in Erdberg (3. Bezirk) ist noch keine 20 Jahre alt – allerdings in einem schauderhaften Zustand. Bis die Fahrgäste eine echte Verbesserung spüren, wird es noch dauern.
Der Wind pfeift eisig durch die düstere Unterführung. Feiner Nieselregen tropft von der Brücke auf die Köpfe der Passanten herab. Auf kalten Betonpfeilern sitzen Fahrgäste und tippen betrübt Nachrichten in ihre Smartphones. Es ist eine alltägliche Szene vom Busbahnhof in der Erdbergerstraße 200A im 3. Bezirk, direkt unter der Autobahn.
Der Vienna International Busterminal ist mit seinem schmuddeligen Ostblock-Charme ein Schandfleck für die Millionenstadt Wien. Dabei ist die Anlag unterhalb der Südost-Tangente noch keine 20 Jahre alt.
Mitte 2007 eröffnet, ist sie seither der zentrale Dreh- und Angelpunkt für Fernbusreisende mit Zielen in Österreich und dem nahen Ausland. Und somit oft der erste Eindruck von Wien, den Bus-Touristen zu Gesicht bekommen.
Passagiere werden dennoch weitere Jahre in dem Wartehäuschen aus Glas und Metall Platz nehmen müssen. Denn der neue hochmoderne Fernbusterminal beim Prater soll, nach längerer Verzögerung und sofern mit dem Neubau alles glattgeht, erst 2029 eröffnen – wir berichteten (https://www.krone.at/3982526/preview).
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