So viele Gehälter und Punkteprämien fehlen Austria Klagenfurts Akteuren. Das raten die Gewerkschaften „Younion“ und „VdF“ nun den Zweitliga-Spielern. Und: Ein Mann kann bereits exekutieren! All das vor dem letzten Heimspiel 2025 gegen die Austria Salzburg. Aber die Waidmannsdorfer haben Hoffnung auf einen Investor. . .
Das letzte Zweitliga-Heimspiel 2025 der Austria Klagenfurt. Wenn die Austria Salzburg am Sonntag um 10.30 Uhr mit rund 300 Gäste-Fans anbraust, steht nur wenig im Zeichen des Sportlichen. Denn derzeit dreht sich in Waidmannsdorf alles ums liebe (kaum vorhandene) Geld. . .
„Es war nicht immer einfach“
Coach Rolf Landerl sagt: „Wir wollen unseren Zusehern das letzte Mal heuer was bieten. Ohne unserem und jenem Punkteabzug vom Stripfing-Konkurs hätten wir 21 Zähler am Konto – es war nicht immer einfach im Verein aufgrund der Gesamtsituation. Daher haben es die Jungs gut gemacht!“
Drei Gehälter fehlen
Die „Krone“ erfuhr, dass es innerhalb der Mannschaft unter der Woche brodelte – wegen der ausstehenden Gehälter. Welche die Spielergewerkschaften „VdF“ und „Younion“ bestätigen. „Ja, den Akteuren wurden das Oktober- sowie das nun fällige doppelte Gehalt nicht überwiesen“, erklärt „VdF“-Boss Gernot Baumgartner.
Auch die Punkteprämien. . .
„Younion“-Chef Thomas Pichlmann unterstreicht: „Auch die Punkteprämien des Herbstes fehlen.“
Mahnen – um frei zu sein?
Die violetten Fußballer stehen in engem Austausch mit den Gewerkschaften, holen sich Hilfe. „Wir werden den Spielern etwa empfehlen, Fristen per Mahnungen bis 31. Dezember zu setzen – sollte kein Geld kommen, hätten sie die Möglichkeit beispielsweise mit 1. Jänner frei zu sein“, sagt Baumgartner.
Exekutionstitel
Vor Gericht verlor die Austria jedenfalls den Prozess gegen Spieler Tristan Schoppitsch. Dieser hatte über die „Younion“ wegen Vertragsbrüchigkeit und offener Gehälter geklagt – und vor Gericht Recht bekommen. „Er verfügt nun über einen Exekutionstitel“, erklärt Pichlmann.
Investoren da?
Im Hintergrund ist Violett weiter auf der Suche nach Investoren. Um den Spieltag gegen Austria Salzburg überhaupt zu ermöglichen, soll einer dieser Geld überwiesen haben – ob die Rettung naht?
Investoren-Papier
Gesellschafter Zeljko Karajica hatte ja bekanntlich ein Investoren-Papier ausgeschickt, das auch der „Krone“ zugespielt wurde. In welchem die Austria Klagenfurt offensichtlich händeringend – mit Rabatten, Rückkaufoptionen und Zinsen – nach frischem Geld sucht: Unter dem Titel „Miteigentümerschaft – Klagenfurter Investoren Bündnis“ wirbt der Zweitligist da um Kapital.
Brkljaca nicht beim Abschlusstraining
Personell? Krnjic wackelt verletzt, ihn könnte Vielgut ersetzen. Den Youngsters Wölbl und Dino Delic winkt die Startelf. Von Sportchef Mario Brkljaca war am Samstag übrigens noch immer keine Spur. . .
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