Historisch! Der Spittaler Heiko Gigler holte bei der Kurzbahn-EM in Lublin (Pol) als erster männlicher Kärntner eine Medaille bei einem Großereignis. Was seine Leistung umso bemerkenswerter macht: Dem 29-Jährigen wurde zuletzt die Förderung um satte 50 Prozent gekürzt!
Die Förderungen wurden um 50 Prozent gekürzt, aber Heiko Gigler schrieb dennoch Geschichte! Das Spittaler Schwimm-Ass sorgte bei der Kurzbahn-EM in Lublin (Pol) am Donnerstag für die erste Einzel-Medaille eines männlichen Kärntner Athleten.
Über 100 m Lagen sicherte er sich mit einer Zeit von 51,60 Sekunden Bronze. „Ich habe nicht gewusst, dass ich der Erste bin. Aber das klingt geil“, lacht Heiko. Vor ihm hatte die Baldramsdorferin Lisa Zaiser – mit EM-Bronze 2014 in Berlin über 200 m Lagen – als letzte Kärntnerin über Edelmetall jubeln können.
Um 50 Prozent gekürzt
Was Giglers erste Einzel-Medaille umso bemerkenswerter macht: Er musste zuletzt massive Einbußuen einnehmen. Denn seine Förderungen wurden gekürzt, um 50 Prozent, von einer fünfstelligen auf eine vierstellige Summe!
Kärntner Verband und Land halfen
„Das ist schon zach. Vor allem, weil man damit Wettkämpfe und Trainingslager finanziert. Ein gutes Camp mit dem Coach kostet dich 2000 bis 2500 Euro“, erklärt Gigler. „Zum Glück haben sich aber der Kärntner Verband und das Land eingeschalten.“
„Kein Druck“
Abhängig ist die Förderung auch von der Leistung. „Je besser man performt, desto mehr bekommt man“, so Gigler. „Aber als Druck empfinde ich es nicht, auch wenn man liefern muss.“
„Mehr Geld wäre schon lässig. . .“
Ob es für die Bronzene nun etwas gibt? „Das weiß ich nicht. Aber wenn, dann ist es nicht allzu viel. Wenn ein wenig mehr Geld im Schwimmen drin wäre, wäre es schon lässig.“
Präsident jubelt mit
Kärntens Schwimmpräsident Klaus Brandstätter: „Für Heiko freue ich mich extrem! Ich kenne ihn seit 20 Jahren, er ist sehr bodenständig. Wir unterstützen, so gut wir können. Auch mit Blick auf Olympia 2028!“
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