Club der Superreichen

91 Milliardäre durch Erbschaften hinzugekommen

Wirtschaft
04.12.2025 17:18
Porträt von krone.at
Von krone.at

Die Vermögen von Milliardärinnen und Milliardären haben in diesem Jahr einen neuen Rekord erreicht. Sie kommen auf insgesamt 13,5 Billionen Euro, wie aus einer Erhebung der Schweizer Großbank UBS und des Beraters PwC hervorgeht. 91 Personen wurden durch Erbschaften zu neuen Milliardärinnen und Milliardären.

Insgesamt gibt es in diesem Jahr 2919 Milliardärinnen und Milliardäre weltweit. Die meisten (923) davon leben in den USA. In Europa hat Deutschland mit 156 die meisten Superreichen. Das ist um ein Viertel als noch vor einem Jahr. „Ein Drittel der Milliardäre ist bereits 70 Jahre oder älter“, sagte UBS-Manager Benjamin Cavalli. In den nächsten 15 Jahren dürften sie 5,9 Billionen US-Dollar an ihre Kinder vererben.

Über ein Drittel habe mindestens einmal den Wohnort gewechselt, jede zehnte Person erwäge einen solchen Schritt. Gründe sind der Studie nach die Suche nach Lebensqualität, geopolitische Sorgen und steuerliche Faktoren. Die Hauptdestinationen für Superreiche sind die USA, die Vereinigten Arabischen Emirate, Singapur, die Schweiz, Monaco und Italien. „In der Schweiz hat die Abstimmung vom Sonntag vielleicht ein bisschen geholfen, die Anziehungskraft des Landes wieder zu steigern“, sagte Cavalli. Die Schweizerinnen und Schweizer hatten einen Vorschlag abgelehnt, eine Steuer von 50 Prozent auf Erbschaften ab 50 Millionen Franken (umgerechnet 54 Millionen Euro) einzuführen.

„Neue Welle der Vermögensschöpfung“
Das gesamte Vermögen der Milliardärinnen und Milliardäre rund um den Globus hat um 13 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zugenommen. Ein Plus verzeichneten laut der Studie etwa Technologie-Milliardäre wie Meta-Chef Mark Zuckerberg, Tesla- und X-Chef Elon Musk sowie Larry Ellison von Oracle. Danach folgen Unternehmen aus dem Industriesektor und Finanzsektor. „Wir erleben eine neue Welle der Vermögensschöpfung“, sagte Cavalli. Der KI-Boom trage zu höheren Bewertungen von Unternehmen bei, die bereits etabliert seien, sagte Anlagestratege Max Kunkel. Dazu kämen auch neue Betriebe in Bereichen wie Automatisierung und Robotik.

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