Die Kassen des Landes sind ziemlich leer. Doch das schreckt die Landesregierung nicht ab – sie wird in diesem Jahr kräftig in die heimische Wirtschaft investieren. Mit anderen Unternehmen investiert die öffentliche Hand über eine Milliarde Euro.
Von einem „optimistischen und mutigen“ Schritt spricht Landeshauptmann Peter Kaiser nach der Regierungssitzung am Dienstag. Denn immerhin macht das Land Kärnten und dessen ausgelagerte Unternehmen trotz der klammen Kassen für dieses Jahr 557 Millionen Euro locker. „Damit investieren wir deutlich mehr als im letzten Jahr. Hier lagen wir bei 471 Millionen Euro“, sagt der Landeschef.
Von den 557 Millionen Euro soll der größte Teil, 150 Millionen Euro, in den Wohnbau und in den Bereich Soziales fließen. „Damit tragen wir dazu bei, das Beschäftigungsniveau zu halten“, betont Kaiser. Denn immerhin habe Kärnten im Vergleich zu den anderen Bundesländern die geringste Arbeitslosenquote.
Noch immer Investitionsrückstau
Auch das Straßenbaureferat von Landeshauptmann-Stellvertreter Martin Gruber darf sich über einiges an Geld freuen. „Heuer stehen uns 46 Millionen Euro für die Instandhaltung der Straßeninfrastruktur zur Verfügung“, erklärt der Landesvize. Trotz der kräftigen Finanzspritze für die Straßen, Brücken und Co. herrsche in Kärnten im Straßenbaubereich noch immer ein Investitionsrückstau.
84 Millionen Euro werden in den Bereich Wasser und Hochwasserschutz fließen.

Landeshauptmann Peter Kaiser
Bild: Christian Jauschowetz
Krankenhäuser werden auf neuen Stand gebracht
94 Millionen Euro des Kärntner Bau- und Investitionsprogramms 2026 werden in den Gesundheitsbereich fließen. „Damit werden nicht nur die Krankenanstalten modernisiert, sondern wir können auch neue Ausstattung und Geräte kaufen“, erklärt Gesundheitsreferentin Beate Prettner. Unter anderem soll ein Teil des Geldes für den Ankauf von neuen Operationsrobotern verwendet werden.
Öffentliche Hand investiert kräftig
Aber nicht nur das Land nimmt heuer ordentlich Geld in die Hand. Auch die Asfinag und die Kelag wollen kräftig investieren. Insgesamt 831 Millionen Euro sollen von diesen Unternehmen in verschiedenste Projekte fließen. Damit liegt das Investitionsprogramm der öffentlichen Hand über einer Milliarde Euro.
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