Der Preis für Silber ist auf einen Rekordstand geklettert. Eine Feinunze (31,1 Gramm) kostete am Mittwochnachmittag zeitweise bis zu 58,98 US-Dollar, das entspricht 50,78 Euro.
Insgesamt setzt Silber seinen jüngsten Höhenflug fort. Vor gut einer Woche hatte Silber zeitweise weniger als 50 Dollar gekostet. Seit Jahresbeginn hat sich der Silberpreis verdoppelt.
Auch Gold legt zu
Auch der Goldpreis legte am Mittwoch zu. Gold war zuletzt aber nicht so stark gestiegen wie Silber. Der Preis für eine Feinunze Gold stieg um 16 Dollar auf 4224 Dollar (3637 Euro). Sowohl Gold als auch Silber profitieren weiterhin von der zuletzt gestiegenen Erwartung, dass die US-Notenbank ihre Leitzinsen in der nächsten Woche erneut senken dürfte.
Der deutliche Anstieg des Silberpreises sei im Zeitraum von Anfang Juni bis Ende September auf eine deutliche Unterbewertung von Silber im Vergleich zum Gold zurückzuführen, schreiben die Experten der Commerzbank. Diese Unterbewertung gebe es nicht mehr. „Der Preisanstieg seit Oktober ist auf eine lokale Verknappung des Silberangebots zurückzuführen, zunächst in London und aktuell in Shanghai“, schreibt die Commerzbank.
Krieg in Ukraine wirkt sich auf Preise aus
Gestützt wurde der Gold- und Silberpreis auch durch die holprigen Verhandlungen über den Krieg in der Ukraine. Russland und die USA sind einem Kriegsende in der Ukraine bei einem Treffen im Kreml anscheinend nicht näher gekommen, doch der Dialog soll nach Moskauer Angaben fortgesetzt werden. Gold wird als sicherer Hafen gesehen.
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