Am 28. März dieses Jahres hatte SW Bregenz bei Lafnitz mit 4:1 gewonnen. In den 24 Zweitligaspielen, die die Vorarlberger danach bestritten, hatte es acht Remis und 16 Niederlagen gegeben. Doch am Sonntag erlöste sich die Truppe von Trainer Andreas Heraf mit einem 3:0-Heimsieg gegen die Vienna endlich selbst.
„Mut und Hoffnung sind da“, hatte Andi Heraf vor dem Duell mit der in der Tabelle achtplatzierten Vienna gemeint. „Auch wenn sie als Team über uns zu stellen sind.“ Davon war am Sonntag allerdings von Beginn an nur wenig zu sehen, denn die Bregenzer präsentierten sich von der ersten Minute kämpferisch.
Frühe Führung der Hausherren
Einsatz, der bereits in der 17. Minute belohnt wurde, als Kapitän Johannes Tartarotti mit seinem vierten Saisontor nach Vorlage von Fabian Stöber zur verdienten 1:0-Führung traf. In der Folge bestimmte die Heraf-Elf weiter die Partie, zwingende Chancen ergaben sich allerdings keine. Die hatte aber auch die Vienna nicht. Spektakulär in Hälfte eins war dann nur noch eine Rettungstat von Vienna-Keeper Christopher Giuliani, der in der 36. Minute in Richtung Mittelkreis eilte und mit dem Kopf einen Durchbruch der Bregenzer verhinderte.
Tartarotti bringt Entscheidung
Durchgang zwei startete dann mit einem Treffer von Jan Stefanon, der nach Vorarbeit von Raul Marte in Minute 53 sehenswert auf 2:0 stellte. Den Weg zum ersten Liga-Sieg seit mehr als acht Monaten ebnete dann erneut Tartarotti. Mit seinem fünften Saisontor fixierte der 26-jährige Bezauer den 3:0-Endstand, überholte den gar nicht im Kader aufscheinenden Daniel Nussbaumer in der Scorerliste und bescherte seinem Team das so lange ersehnte Ende der Negativserie.
Rückstand verkürzt
In der Tabelle liegen die Bregenzer, die wegen Lizenzverstößen mit drei Minuspunkten gestartet waren, zwar weiter auf Rang 15, auf Sturm Graz II fehlen jetzt aber nur mehr drei Zähler und der rettende 13. Rang – derzeit von Rapid II gehalten – liegt „nur“ mehr sechs Punkte entfernt.

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