Umstrittener Kicker

Nach 776 Tagen Zwangspause! Weltmeister ist zurück

Fußball International
26.11.2025 14:24
Porträt von krone Sport
Von krone Sport

Über zwei Jahre hat der Argentinier Alejandro „Papu“ Gomez kein Profi-Match mehr bestreiten dürfen – jetzt hat er sein Comeback in der Serie B gegeben. Der Weltmeister von 2022 war nach einer positiven Dopingprobe gesperrt worden – der mittlerweile 37-Jährige beteuert seine Unschuld und will es nun nochmal allen beweisen.

Glanzvoll war die Rückkehr des Argentiniers nicht gerade – emotional aber allemal. In der 58. Minute leuchtete die Nummer 10 an der Seitenlinie auf. Gomez betrat unter anfeuernden Gesängen für seinen Verein Padova Calcio den Rasen. Sportlich konnte er anschließend aber keine Glanzpunkte mehr setzen. Die Partie in der zweiten italienischen Liga gegen Venedig wurde mit 0:2 verloren.

Für den argentinischen Weltmeister an diesem Tag aber eine Nebensache. Für ihn zählt viel mehr, dass er nach 776 Tagen sein Comeback im Profi-Fußball feiern durfte. Zwei Jahre lang war er aufgrund einer positiven Dopingprobe gesperrt worden. Gomez selbst beteuert nach wie vor seine Unschuld. Ein Löffel Hustensaft seines Sohnes, der er zu sich genommen habe, sei der Auslöser für das positive Dopingergebnis gewesen, so der Argentinier. 

Das nächste Ziel schon angepeilt
Ein Argument, mit dem er die lange Sperre nicht abwenden konnte. Seine Profi-Karriere schien vorbei – doch Gomez wollte so nicht von der großen Fußballbühne abtreten. 2022 noch an der Seite von Lionel Messi und Co. in Katar Weltmeister, arbeitete er zwei Jahre lang akribisch an seiner Rückkehr. 

„Ich habe mir die Spiele nicht angeschaut, das tat mir zu sehr weh. Am Anfang, vor allem in den ersten Monaten, habe ich versucht, alleine zu trainieren, aber ich habe jeden Tag geweint“, erinnert sich Gomez an die für ihn schmerzhafte Zeit. Jetzt ist die Sperre überstanden und der mittlerweile 37-Jährige will mit Padua um den Aufstieg in die Serie A spielen. Aktuell ist man tabellarisch noch näher am Abstieg dran – doch Gomez darf man nie abschreiben – das sollte jetzt klar sein! 

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