Untreue-Anklage und Medienprozesse gegen den Ex-Vizekanzler und Ex-FPÖ-Chef: Die „Krone“-Leser reagieren emotional. Die Tochter jener burgenländischen Pensionistin, die zahlen musste, meldet sich: „Das ist dennoch eine Ausbeuterei.“ Andere setzen sich für Heinz-Christian Strache ein.
Heinz-Christian Strache kämpft gerade an vielen Fronten: Die StA Wien hat erneut, nicht rechtswirksam, Anklage gegen den ehemaligen Vizekanzler erhoben. Es geht um Untreue im Zusammenhang mit einer Lebensversicherung der FPÖ. „Ich weise diesen Vorwurf entschieden zurück. Ich habe mir auch in diesem Zusammenhang zu keinem Zeitpunkt ein strafbares Verhalten zuschulden kommen lassen“, kommentiert Strache gegenüber der „Krone“.
Beim Ableben und Erleben kassiert?
Man wirft ihm vor, sich sowohl im Falle des Ablebens als auch Erlebens als Begünstigter eingesetzt zu haben. „Diese Versicherung war parteiintern beschlossen, vertraglich fixiert und wurde rechtskonform vom damaligen Parteianwalt umgesetzt.“ Das bezweifelt die Anklagebehörde aber.
Indes lassen die Medienklagen gegen Pensionistinnen immer noch die Wogen hochgehen. Nachdem sich der Ex-FPÖ-Chef zu Wort gemeldet hatte, kontert die Tochter von Veronika F. – jener 68-Jährigen, die Strache wegen eines geteilten Artikels 6000 Euro zahlen musste: „So wie Herr Strache das darstellt, dass es das Gesetz gibt und Unwissenheit vor Strafe nicht schützt, das ist dennoch eine Ausbeuterei und Ausnutzerei dieser Aussage.“ Doch auch Zuspruch kommt von Lesern: „Auch ein Strache hat seine Persönlichkeitsrechte und muss sich nicht alles gefallen lassen.“
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