Der Goldpreis hat zu Wochenbeginn wieder ein Rekordhoch erreicht. Der Preis für eine Unze (ungefär 31,1 Gramm) stieg im frühen Handel auf bis zu 4060 US-Dollar (umgerechnet 3510 Euro). Erst vergangenen Mittwoch war der Goldpreis erstmals über die Marke von 4000 Dollar geklettert.
Das Rekordhoch vom Montag ist bereits das siebente in den vergangenen elf Handelstagen. Im bisherigen Jahresverlauf kletterte der Preis für eine Unze Gold um rund 55 Prozent nach oben, das ist bald der höchste Anstieg seit 1979.
Gold schnitt damit besser ab als die meisten anderen Anlageformen. Selbst der Bitcoin, der teilweise wie Gold von den geopolitischen Krisen und der politischen Unsicherheit profitiert, kann da nicht mithalten. Die älteste und bekannteste Digitalwährung der Welt hatte am vergangenen Montag mit Kursen von mehr als 126.000 Dollar eine Bestmarke erklommen, gab zuletzt aber wieder nach.
Aktuell kostet der Bitcoin knapp 115.000 US-Dollar, seit Ende des Vorjahres zog der Preis um knapp ein Viertel an. Das ist deutlich weniger als Gold. Mittel- und langfristig hat der Bitcoin allerdings die Nase vorn.
Auch Silber hat seit Jahresbeginn deutlich an Wert gewonnen, dieses Edelmetall verteuerte sich um 70 Prozent und damit ebenfalls mehr als Gold. Am Freitag lag der Preis zu Mittag bei 51,03 US-Dollar je Unze. Als Preistreiber gelten unter anderem die Kriege im Nahen Osten, in der Ukraine, die aggressive Zollpolitik der US-Regierung, die Käufe von Notenbanken und die Aussicht auf sinkende Zinsen in den Vereinigten Staaten.

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