Fr, 22. Juni 2018

Bundesliga-Chef geht

17.01.2014 13:41

Pangl kryptisch: "Es war gar nix"

Nach der einvernehmlichen Trennung von Georg Pangl ist ein neuer Vorstand der Bundesliga noch nicht in Sicht. "Der Liga-Aufsichtsrat wird sich mit dieser Thematik am Donnerstag und Freitag im Rahmen einer Klausur auseinandersetzen", sagte Liga-Präsident Hans Rinner am Freitag. Hinsichtlich der Trennungsgründe hielten sich beide Parteien bedeckt. "Es war gar nix", sagte Pangl.

Aus einem Dreiervorstand ist also vorerst ein Liga-Zweiervorstand geworden. Reinhard Herovits (Vorstand Finanz und Lizenzierung) sowie Christian Ebenbauer (Vorstand Recht und Spielbetrieb) werden die Agenden bis zur Klärung der Pangl-Nachfolge interimistisch weiterführen. "Sie waren ja auch jetzt schon ins Tagesgeschäft involviert. Von einem Zusammenbruch oder einem kapitänslosen Schiff ist also nichts zu sehen", beruhigte Rinner.

Pangl: "Mir waren die Flügel gebunden"
Rinner und Pangl waren am Freitag bemüht, die Einvernehmlichkeit der Trennung hervorzustreichen. "Es war gar nix", betonte Pangl. Das abschließende Gespräch am Mittwoch sei ein tolles gewesen. "Das kann man dick unterstreichen", meinte der Burgenländer. Den Ausschlag für die Trennung gab schließlich die fehlende Entscheidungsgewalt. "Mir waren die Flügel gebunden", erinnerte Pangl. Als Vorstand konnte er lediglich Empfehlungen aussprechen. "Manchmal braucht es im Leben Veränderung."

Andere Gründe habe es nicht gegeben. "Ich schließe aus, dass die anstehenden Herausforderungen der Grund für die Trennung sind. Da hätte es in den vergangenen Jahren viele Möglichkeiten dafür gegeben, wie es Probleme gegeben hat", sagte Pangl. Und auch ein kurz vor Weihnachten mit der "Sportwoche" geführtes Interview, in dem sich Pangl kritisch u. a. zu den Themen Rasenheizung und Anstoßzeiten äußerte, habe nichts mit der Entscheidung zu tun gehabt. "Das war nicht ausschlaggebend. Und vom Inhalt her war es so zu sagen, vielleicht war es ein bisschen zu direkt", sagte der Ex-Liga-Vorstand.

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