Bitte nicht angreifen!

Weiße Klumpen an Nordsee-Stränden angespült

Ausland
18.07.2025 18:53
Porträt von krone.at
Von krone.at

An mehreren Stränden an der Nordsee in Deutschland sind weiße Klumpen aufgetaucht. Noch ist nicht geklärt, woher sie stammen und aus welchem Material sie sind. Laut Polizei sollte man die Kügelchen lieber nicht angreifen – eine Gefahr dürften sie aber nicht darstellen.

Gefunden wurden die Klumpen sowohl am Festland als auch auf mehreren Inseln. Es könnte sich um Kugeln aus Paraffin handeln, doch das muss noch bestätigt werden. Die Polizei geht davon aus, dass sie für Badegäste aber nicht gefährlich sind, die Strände bleiben offen.

Stark betroffen war die ostfriesischen Inseln Spiekeroog, Wangerooge und Langeoog, wie der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) mitteilte. Aber auch an den Stränden von Juist, Norderney und am Festland in St. Peter-Ording tauchten die Kugeln auf.

Hier sehen Sie ein Bild von den Klumpen, die in St. Peter-Ording gefunden wurden:

Lieber Abstand halten
Die Polizei rät dazu, die Klumpen nicht anzugreifen. Es könnten noch chemische Rückstände an ihnen haften. „Es ist besonders wichtig, dass Eltern auf ihre Kinder und Hundebesitzer auf ihre Hunde achten“, betonte auch Katharina Schirmbeck von der Tourismus-Zentrale in St. Peter-Ording.

Klumpen werden untersucht
Proben der wachsartigen Klumpen wurden in ein Labor eingeschickt, um herauszufinden, ob es sich wirklich um Paraffin-Klumpen handelt. „Mit einem Ergebnis wird schnellstmöglich in den nächsten Tagen gerechnet“, zitierte die deutsche Tagesschau eine Sprecherin des NLWKN bereits am Dienstag.  

Paraffine kommen vor allem in die Nordsee, indem Schiffe sie dorthin pumpen. Dabei handelt es sich nach Angaben des Nationalparks Wattenmeer meistens um Paraffin-Reste aus Tankschiffen, die dieses transportieren.

Womöglich von Schiff ins Meer gepumpt
Es ist aktuell noch nicht geklärt, wie die Klumpen an die Strände gespült werden konnten. Die Wasserschutzpolizei geht davon aus, dass ein Schiff sie ins Meer gepumpt hat. Man prüfe gerade, ob ein schwedisches Schiff etwas damit zu tun habe. Es soll Stoff in die Nordsee geleitet haben – möglicherweise illegal.

Es ist nicht das erste Mal, dass solche Funde am Strand gemacht werden. So wurden etwa im Mai gelbe und weiße Klumpen auf mehreren Nordess-Inseln angeschwemmt. Auch hier soll es sich um Paraffin-Kugeln gehandelt haben.

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