Vorteilsangebote

Xing führt neue Funktionen für Premium-Nutzer ein

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30.10.2013 08:47
Das Karriere-Netzwerk Xing bessert das Angebot für seine zahlenden Premium-Mitglieder auf. Sie erhalten neue Funktionen für ihr Profil sowie Vorteilsangebote von Partnerunternehmen, wie Xing am Dienstag ankündigte. Zum Start bekommen sie etwa Zugang zu kostenlosen Arbeitsplätzen beim Büroraum-Anbieter Design Offices sowie zu Inhalten der Bildungs-App Blinkist.

Mit den neuen Funktionen können Premium-Nutzer vor allem besser analysieren, wer sich ihr Profil angesehen hat, was die Besucher interessierte und auf welchem Wege sie es erreichten. Xing hat gut 800.000 zahlende Mitglieder bei insgesamt rund 6,5 Millionen Nutzern im deutschsprachigen Raum. Weltweit sind es etwa 13 Millionen Nutzer. Das Geld der Premium-Kunden ist eine zentrale Erlössäule. Die Hoffnung sei, nicht nur neue Kunden für das Premium-Angebot zu gewinnen, sondern auch ganz neue Mitglieder, sagte Xing-Chef Thomas Vollmoeller.

"Wir haben in den vergangenen Jahren nicht genug für die Premium-Kunden getan", räumte Vollmoeller ein. Jetzt solle die Premium-Mitgliedschaft zu einer Art großem Business-Club weiterentwickelt werden: "Wir wollen die Online-Welt von Xing weiter mit der Offline-Welt verknüpfen." Jedes einzelne der Vorteilsangebote solle bereits ein ausreichender Grund sein, Premium-Mitglied zu werden.

Bei potenziellen Partnern für die Vorteilsangebote werbe Xing lediglich mit dem Zugang zur potenziell zahlungskräftigen Gruppe der Premium-Mitglieder. "Wir bezahlen nicht mit Kundendaten. Wir haben immer gesagt, dass das nicht in Frage kommt", betonte Vollmoeller.

US-Rivale LinkedIn zieht mehr Mitglieder an
Xing ist zwar Marktführer unter den Business-Netzwerken im deutschsprachigen Raum. Der US-Rivale LinkedIn holt aber schnell auf: Im dritten Quartal stieg die Zahl der Mitglieder im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 38 Prozent auf 259 Millionen, wie das Netzwerk am Dienstag mitteilte.

Der Umsatz verbesserte sich um 56 Prozent auf 393 Millionen Dollar (285 Millionen Euro). Weil allerdings gleichzeitig die Kosten etwa fürs Marketing und die Verwaltung stiegen und eine höhere Steuerlast anfiel, schrieb LinkedIn unterm Strich einen Verlust von 3,4 Millionen Dollar. Vor einem Jahr hatte das Unternehmen noch einen Gewinn von 2,3 Millionen Dollar gemacht.

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