In einem Schlachtbetrieb im Innviertel waren am Dienstag nicht die Fleischer, sondern die Polizei im Einsatz. Nach einer anonymen Anzeige wegen des Vorwurfs illegaler Schächtungen wurde der gesamte Betrieb durchsucht.
Dienstagfrüh sorgte ein großer Polizeieinsatz in Eggelsberg im Innviertel für Aufsehen: Ein Schlachtbetrieb wurde durchsucht. Im Einsatz waren mehrere Streifenwagen sowie Zivilautos der Exekutive.
Auslöser der Razzia, die etwa von 8 Uhr bis 10.30 Uhr dauerte, war eine anonyme Anzeige. Der Vorwurf: In dem Betrieb soll es zu nicht ordnungsgemäßen Schlachtungen von Tieren gekommen sein.
Ermittlungen wegen Tierquälerei
Schächtung sind unter gewissen Voraussetzungen erlaubt, wenn das Tier dabei nicht leiden muss. Dagegen soll in dem besagten Betrieb aber verstoßen worden sein, so zumindest die Vermutung der unbekannten Anzeiger.
Offizieller Grund für die Durchsuchung war demnach das Delikt der Tierquälerei. Ob an den Vorwürfen tatsächlich etwas dran ist, müssen die Ermittler freilich erst klären. Festnahmen gab es im Zuge des Polizeieinsatzes jedenfalls keine.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.