Österreichs zweithöchstes politisches Amt wird erstmals von einem Freiheitlichen bekleidet. Der Niederösterreicher Walter Rosenkranz spricht im „Krone“-Interview über Demokratie, die Kritik gegen seine Person, Kickls Geheimnis und beantwortet die Frage, ob er „zu rechts“ ist.
„Krone“: Herr Rosenkranz, Sie besuchten Villach im Zuge der Eröffnung des „Parlament On Tour“, das als Infopoint die Demokratie stärken soll – wie steht es Ihrer Meinung nach um unsere Demokratie?
Walter Rosenkranz: Unsere österreichische Demokratie ist eine gute, eine stabile. Von unserer Verfassung aus dem Jahr 1920 zehren wir noch heute. Von der Spitze des Staates bis in die Gemeinderäte haben wir ein schlüssiges System. Sehr viele andere Staaten, die in eine Demokratische Republik gekommen sind, haben Teile aus unserer Verfassung übernommen. Natürlich gibt es Menschen, die mit der Politik nicht zufrieden sind. Das heißt aber nicht, dass sie die Demokratie ablehnen würden. Im Großen und Ganzen läuft alles ordentlich. Trotzdem: In der Entwicklung einer Demokratie darf nichts verschlafen werden. Die Zeit ist immer ein Prüfstand – die Herausforderungen sind andere als vor 100 Jahren. Ja, man kann bei gewissen Punkten reformieren, modernisieren.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.