Der nun als Teamchef von Kanadas Nationalteam arbeitende Jesse Marsch hat Äußerungen von US-Präsident Donald Trump über Kanada als 51. Bundesstaat der USA als „beunruhigend und offen gesagt beleidigend“ bezeichnet.
„Als Amerikaner schäme ich mich für die Arroganz und die Missachtung, die wir einem unserer historisch ältesten, stärksten und loyalsten Verbündeten entgegengebracht haben“, sagte der von 2019 bis 2021 als Trainer von Red Bull Salzburg arbeitende Marsch.
„Respektloses und hasserfülltes Klima in den USA“
Wie Marsch (51) am Mittwoch im Rahmen eines Pressetermins der CONCACAF-Nations-League weiters anmerkte, sei Kanada ein Land, in dem hohe Ethik und Respekt geschätzt würden. „Im Gegensatz zu dem polarisierten, respektlosen und oft hasserfüllten Klima, das in den USA herrscht.“
Kanada trifft in der Nations League Ende März im Halbfinale auf Mexiko, im Finale könnte ein Duell mit dem US-Team warten.
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